Frankfurt/Oder (eb/geh). Der Frankfurter Stadtforst ist jetzt mit dem Zertifizierungssystem PEFC für nachhaltige Waldentwicklung ausgezeichnet worden.

Im Beisein des Beigeordneten Markus Derling, des Grünflächenamtsleiters Frank Herrmann sowie Stadtförster René Schmidt  wurde die Auszeichnung durch Sebastian Loose vom PEFC e.V. in Form einer Plakette in der Försterei übergeben.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit auf diese Weise Würdigung findet. Der gesamte Produktionsablauf mit seinen ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten stellen uns vor Herausforderungen, denen wir uns Tag für Tag gerne stellen - ganz im Sinne der Nachhaltigkeit“, so Stadtförster René Schmidt. Beigeordneter Markus Derling ergänzt: „Unser Stadtwald umfasst eine Fläche von rund 1.400 Hektar Stadtwald, von denen rund 900 Hektar bewirtschaftet werden”.  Der Forst setzt sich unter anderem aus den folgenden Baumarten zusammen: Kiefern (44 Prozent), Buche (21 Prozent), Eiche (10 Prozent), Fichte (8 Prozent), Lerche (7 bis 8 Prozent). Jährlich werden rund 4.000 Festmeter Holz geschlagen. Dies entspricht den Ladungen von rund 200 Sattelschleppern.
Derling: „Unser Stadtwald soll und muss wirtschaftlich genutzt werden. Das muss aber so erfolgen, dass sein wirtschaftlicher und ökologischer Wert vollständig bewahrt wird. Die im Zusammenhang mit der Zertifizierung erfolgte Einführung eines so genannten „Forsteinrichtungswerkes“ ist die Grundlage, auch in Zukunft plan- und maßvoll zu wirtschaften und alle Belange bei der Entwicklung unseres Stadtwaldes in Einklang zu bringen. Die Zertifizierung ist nicht nur für unsere Forstwirte Lohn für ihre fleißige Arbeit, sondern sendet auch ein Signal an die Bürgerinnen und Bürger, den Stadtwald, unsere grüne Lunge wertzuschätzen und hoffentlich ganz häufig für die eigene Erholung und das Naturerlebnis zu nutzen“.
PEFC ist ein unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter „Wald-TÜV”.