Provoziert. Vor dem McDonald’s in der Slubicer Straße in Frankfurt (Oder) erschienen zirka 15 Migranten und schickten zwei aus ihrer Gruppe in die Lokalität. Diese lockten die insgesamt neun Personen im Lokal mit gezielten Provokationen in den Außenbereich. Dort kam es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei Flaschen und Gürtel als Schlag- und Hiebwerkzeuge eingesetzt wurden. Aufgrund sofortiger Meldung durch Zeugen und Einsatz mehrerer Funkwagen der Landes- und Bundespolizei konnte eine längere und schwerere Auseinandersetzung unterbunden werden. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt. Im Rahmen der Fahndungmaßnahmen konnten insgesamt elf der Angreifer  syrischer, iranischer und äthiopischer Nationalität im Alter zwischen 17 und 29 Jahren als Tatverdächtige aufgegriffen und vorläufig festgenommen werden. Aktuell laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, um das Tatgeschehen und insbesondere die Motivlage zu erhellen.

Gelöscht. Die Polizei erhielt  Kenntnis von einem Brand in der Beeskower Straße in Frankfurt (Oder). Dort brach aus bisher ungeklärter Ursache in der zweiten und dritten Etage eines leerstehenden Gebäudes Feuer aus. Kräfte der Feuerwehr konnten den Brand löschen. Kriminaltechniker haben die Brandortuntersuchung übernommen. Der Gesamtschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen.

Überschlagen. Die Fahrerin eines Audi fuhr von Schernsdorf in Richtung Müllrose. Kurz vor dem Ortseingang kam sie aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab, überschlug sich und blieb mit dem Wagen im Wald liegen. Die 29- Jährige wurde schwer verletzt in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Der Audi musste abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme war die Straße für etwa 45 Minuten gesperrt. Der Schaden beträgt etwa 5.000 Euro.

Beschmiert. Unbekannte beschmierten einen nicht mehr genutzten Getreidespeicher in Müncheberg mit Graffiti. Die Polizei schätzte den Inhalt der Graffiti als verfassungswidrig ein. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen zum Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und zur Volksverhetzung aufgenommen. Der Sachschaden beträgt zirka 800 Euro.

Gescheitert. Polizeibeamte beabsichtigten im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Slubicer Straße in Frankfurt (Oder) einen Mazda zu stoppen. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale der Beamten und setzte seine Fahrt fort. Auf dem Weg zur Stadtbrücke kollidierte er mit einem haltenden Mazda und überquerte die Grenze. Im Bereich einer Tankstelle auf polnischem Gebiet konnte er in Zusammenwirken mit Beamten der Bundespolizei und polnischen Polizeibeamten gestoppt werden. Der Versuch des 29-jährigen Fahrers zu Fuß zu flüchten scheiterte. Die Beamten waren schneller und konnten ihn kurze Zeit später einholen. Es erfolgte die vorläufige Festnahme und Übergabe an die polnische Polizei. Die Überprüfung des Fahrzeuges ergab, dass dieses Auto nachts zuvor in Nordrhein-Westfahlen als gestohlen gemeldet war. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Aufgelegt. Ein angeblicher Enkel rief bei einer Frankfurter Rentnerin an und bat um Geld.  Die resolute Rentnerin beendete das Telefonat, ohne auf die Bitten des angeblichen Enkels einzugehen. Anschließend informierte sie die Polizei.

Eingedrungen. Unbekannte drangen gewaltsam in Büroräume einer Firma in der Lindenallee in Eisenhüttenstadt ein. In den Räumen durchsuchten sie das Inventar. Eine Aufstellung gestohlener Gegenstände oder Angaben des Gesamtschadens lagen noch nicht vor. Spezialisten der Kriminaltechnik haben die Spurensicherung übernommen.

Gestohlen. Unbekannte haben im Sportweg in Eisenhüttenstadt einen VW gestohlen. Sie hinterlassen dem Besitzer einen Schaden von ungefähr 15.000 Euro. Polizeibeamte haben umgehend die Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet.

Zusammengestoßen.
Die Bundesautobahn 12 war zwischen den Anschlussstellen Müllrose und Briesen für etwa vier Stunden wegen eines Unfalls in Richtung Berlin gesperrt. Der Fahrer eines Sattelzuges war in Richtung Berlin auf der Bundesautobahn 12 unterwegs. Er übersah ein Stauende und schob drei vor ihm fahrende Kleintransporter ineinander. Die Fahrzeuge waren danach nicht mehr betriebstüchtig. Bei dem Zusammenstoß wurde die Begrenzung zur Gegenspur verschoben. Dadurch war in der Gegenrichtung auch die linke Spur für vier Stunden gesperrt. Fünf Personen wurden verletzt und im Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden beträgt ungefähr 68.000 Euro.

Entwendet. Unbekannte Täter entwendeten einen auf einem Grundstück im Ortsteil Schönfließ im Sportweg in Eisenhüttenstadt geparkten Volkswagen T5. Im Fahrzeug befanden sich neben dem Personalausweis und zwei EC-Karten des Geschädigten auch 15 Generalschlüssel für gastronomische Einrichtungen. Die Schadenshöhe wird auf etwa 20.000 Euro beziffert.

Gebrannt. In einem Stallgebäude in Reitwein wurde mit Hilfe eines Radladers Stroh ein- und umgelagert. Hierbei wurde die Leitung eines Stromkastens beschädigt, worauf sich durch die entstehenden Funken Teile des Heus entzündeten. Aufgrund der sofortigen Löschmaßnahmen entstand jedoch lediglich geringer Sachschaden durch das verbrannte Heu. Die Feuerwehr aber musste erneut zum Ereignisort gerufen werden, da sich augenscheinlich Teile des Feuers, durch noch vorhandene Glutnester wieder entzündet hatten. Die Schadenshöhe beträgt ungefähr 300 Euro.

Verwiesen. Ein 28-jähriger Mann wurde eines Lokals in Zäckericker Loose bei Oderaue verwiesen, weil er betrunken war. Er machte seinem Unmut darüber mit verbalen Äußerungen Luft, die zu einer Anzeige wegen Bedrohung führten. Er trat gegen einen Pfahl, der für Greifvögel aufgestellt war. Dieser fiel um. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung war die Folge. Der Mann erhielt von der Polizei einen Platzverweis.

Abgenommen. Nach ersten Erkenntnissen lief  ein 13-Jähriger auf dem Gehweg der Dr.-Salvador-Allende-Höhe in Frankfurt (Oder) entlang und telefonierte mit seinem Smartphone, als ihm dieses von hinten aus der Hand gerissen wurde. Als er sich umschaute befanden sich hinter ihm zwei Männer, die mit dem Gerät davonliefen. Der Schaden beläuft sich auf ungefähr 170 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Reingelegt. Eine Rentnerin erhielt einen Anruf ihres angeblichen Neffen, der dringend Geld benötigte. Sie einigten sich auf die Summe, die sie von einem Geldinstitut abholte. Anschließend fuhr sie zu einem Übergabeort in Slubice, wo sie das Geld an eine angebliche Notarin übergab. Erst nach Rücksprache mit ihrem richtigen Neffen bemerkte sie den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.