Gesperrt. Am frühen Morgen des 11. Juni 2019 wurde die Polizei über einen schweren Verkehrsunfall in Berkenbrück in Kenntnis gesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Bahnübergang an der Bahnhofsstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Hyundai und einem Güterzug. Einsatzkräfte konnten die Fahrerin des Wagens nur noch leblos bergen. Bei ihr handelt es sich um eine 54-jährige Einwohnerin des Landkreises Oder-Spree. Der Bahnverkehr in beide Richtungen musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Ursache des Geschehens dauern derzeit noch an.

Übersehen. Ein auf dem Radweg aus Richtung Garzin kommender Fahrradfahrer übersah einen auf der bevorrechtigten Fahrbahn der Bundesstraße 168 fahrenden Pkw. Der Fahrer des Pkw Ford leitete sofort bei Erkennen des querenden Radfahrers eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der 37-jährige Fahrradfahrer erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Am Fahrrad entstand im Bereich des Hinterrades Sachschaden. Der Pkw wurde im Frontbereich am Stoßfänger, der Motorhaube und der Windschutzscheibe beschädigt. Der Gesamtschaden ist mit 3.050 Euro beziffert worden. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Beobachtet. Ein 29-Jähriger wurde in einem Supermarkt in der Nordpassage in Eisenhüttenstadt beim Ladendiebstahl beobachtet. Als der Mann ohne zu bezahlen den Kassenbereich passierte, wurde er durch das Personal gestellt und der Polizei übergeben. Bei der Durchsuchung des Gepäcks der Person wurde festgestellt, dass es sich beim Diebesgut um 37 Sockenpaare und eine Kaugummipackung im Gesamtwert von 297 Euro handelte.

Erneut. Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Josef-Gesing-Straße in Frankfurt (Oder) verursachte eine einparkende 66-jährige Frankfurterin einen Verkehrsunfall. Zunächst wurde die Polizei aber noch nicht gerufen. Die Parteien einigten sich eigenständig über die Schadensregulierung und trennten sich einvernehmlich. Als der 50-jährige geschädigte Frankfurter Pkw-Fahrer gerade den Eingang des Supermarkts passieren wollte und sich dabei noch einmal nach seinem Auto umsah stellte er fest, dass die Frau erneut mit ihrem Pkw gegen seinen Pkw fuhr. Nur in diesem zweiten Fall verblieb die Frankfurterin nicht am Unfallort, sondern fuhr einfach davon. Der Geschädigte informierte daraufhin die Polizei, die die Unfallverursacherin sofort an ihrem Wohnort aufsuchte. Dort zeigte sich dann, dass die 66-Jährige unter Einfluss von Alkohol stand, was der Atemalkoholtest mit einem Wert von 2,33 Promille bestätige. Neben der Aufnahme des Verkehrsunfalls erfolgte eine Blutprobe bei der Verursacherin und ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Kollidiert. Weil der Fahrer eines Renault-Kleintransporters in Müncheberg einem Wildtier auswich, kam er im Münchehofer Weg von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Er konnte nach der Unfallaufnahme mit dem Auto seine Fahrt fortsetzen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

Handgreiflich. In Fürstenwalde betraten eine 30 Jahre alte Frau und ihr 41-jähriger Begleiter eine Lokalität in der Wassergasse. Da das Pärchen dort mit einem Hausverbot belegt ist, wurde es aufgefordert, die Räume zu verlassen. Dem kamen die beiden aber nicht nach und so entspann sich ein verbal geführter Streit, der später in Handgreiflichkeiten überging. Zeugen griffen in die Auseinandersetzung ein, so dass letztlich sechs Personen beteiligt waren. Hinzugerufene Polizisten konnten die Situation beruhigen und sprachen den Kontrahenten Platzverweise aus. Der 41-Jährige wollte dies nicht hinnehmen. Der mit 2,78 Promille Alkoholisierte verbrachte die nächsten Stunden im polizeilichen Gewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) klären nun, wer welchen Anteil an dem Geschehen hatte.

Ungeklärt.
Am Montag gegen 6.40 Uhr kam es auf der Autobahn 12 zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde-Ost und Fürstenwalde-West in Richtung Berlin zu einem Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierten vier Fahrzeuge. Beteiligt waren drei Opel-Pkw und ein Ford-Lkw. Ein Opelfahrer musste durch Rettungskräfte ambulant behandelt werden. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit. Die anderen Beteiligten konnten unverletzt mit ihren Fahrzeugen weiterfahren. Für die Zeit der Unfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt. Der Sachschaden wurde mit etwa 10.000 Euro beziffert.

Getrennt. In Seelow musste die Polizei zwei Männer trennen, die nach einer verbalen Auseinandersetzung in der Kirchstraße körperlich aneinander gerieten. Die beiden 28- und 24-Jährigen trugen leichte Verletzungen davon, die sie aber nicht behandeln lassen wollten.  Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen Körperverletzung dauern an.

Gefälscht. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Eisenhüttenstadt stoppten Polizeibeamte den Fahrer eines Ford in der Beeskower Straße. Der 56-jährige Fahrer legte den Polizeibeamten einen offensichtlich gefälschten Führerschein vor. Eine Überprüfung ergab, dass er seit 1999 nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und stellten den „Führerschein“ sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Überschätzt. Der Fahrer eines Lkw beabsichtigte am Dienstag, von der Autobahn 12 auf den Parkplatz Urstromtal abzubiegen. Weil er seine Geschwindigkeit überschätzte, kam er von der Fahrbahn des Parkplatzes ab, fuhr in die begrünte Fläche und überfuhr eine Bordsteinkante in Richtung Bus-Stellplätze, um dann wieder in Richtung Lkw-Stellplätze weiterzufahren. Schließlich endete seine Fahrt abrupt, als er mit der Sattelzugmaschine in einen Graben zwischen Schwerlastspur und Autobahn kippte. Der Anhänger blieb auf der Durchfahrt zu den Lkw-Stellplätzen stehen. Die Beamten bemerkten bei dem unverletzten Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein erster Atemalkoholtest musste abgebrochen werden, weil das Messgerät den Wert nicht mehr anzeigen konnte. Ein zweiter Atemalkoholtest zeigte später noch 4,6 Promille an. Für den 31-jährigen Fahrer ging es nun zu einer Blutentnahme zum Arzt.

Aufgefahren. Auf der Bundesstraße 112 kam es am Abzweig Rosengarten in Richtung Treplin zu einem Verkehrsunfall. Dort fuhr die 79-jährige Fahrerin eines Mercedes aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor ihr fahrenden Skoda auf. Bei dem Zusammenstoß erlitten sowohl die Fahrerin des Mercedes als auch der 67-jährige Fahrer des Skoda und seine Beifahrerin leichte Verletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wurde mit ungefähr 8.000 Euro beziffert.

Verschmutzt. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr ein Lkw auf der Autobahn 12, zwischen den Anschlussstellen Storkow und Friedersdorf am Dienstag gegen 19 Uhr auf einen vor ihm befindlichen Sattelzug auf und schob diesen auf einen weiteren Sattelzug. Der Lkw kam mit seinem Anhänger quer auf der Fahrbahn zum stehen, wobei er Teile seiner Ladung verlor. Dabei handelte es sich um Schlachtabfälle, die eine starke Verschmutzung der Fahrspur nach sich zogen. Der 42-jährige Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die beiden Fahrer der Sattelzugmaschinen blieben unverletzt und konnten ihre Fahrten nach kleineren Reparaturen an den Fahrzeugen fortsetzen. Für die Bergung des Lkw und dessen Anhänger und der Reinigung der Fahrbahn musste diese in Richtung Berlin komplett gesperrt bleiben. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ungefähr 80.000 Euro angegeben.

Geprügelt. Die Polizei erhielt am Mittwoch gegen 0.20 Uhr, Kenntnis von einer Auseinandersetzung in der Eisenhüttenstädter Fritz-Hecker-Straße. Zwei 25 und 27 Jahre alte Männer gerieten in einer dortigen Gaststätte in Streit. Die verbale Auseinandersetzung endete schließlich in einer Schlägerei der beiden, die sie außerhalb des Lokals austrugen. Die Polizeibeamten konnten die beiden Streithähne trennen und verständigten die Rettungskräfte, weil der Ältere der beiden eine Verletzung davontrug. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Verschwunden. Wie der Polizei am Mittwoch angezeigt wurde, sind aus der Dr.-Hermann-Neumark-Straße in Frankfurt (Oder) sieben Stolpersteine verschwunden, die als Teile eines Projekts zur Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus dort verlegt worden waren. Kriminalisten des Staatsschutzes der Direktion Ost ermitteln nun, wer dafür verantwortlich ist.

Geflüchtet. Am Mittwoch wollten Berliner Polizisten einen Skoda Superb einer Kontrolle unterziehen. Dessen Fahrer und seine beiden Mitinsassen suchten ihr Heil in der Flucht. Diese führte sie aus Berlin hinaus und auf die Autobahn 12. An der Anschlussstelle Storkow fuhr das Auto auf einen Funkwagen der Brandenburger Polizei auf, die von ihren Berliner Kollegen informiert worden war. Dabei wurden die beiden im Fahrzeug befindlichen Polizisten leicht verletzt. Kurz hinter dem Ort des Geschehens kam es zu einer weiteren Kollision, als das Fluchtauto mit einem Berliner Funkwagen zusammenstieß. Dabei wurden sowohl die Insassen des Funkwagens als auch die drei Insassen des Skodas verletzt. Als sich die Beamten die drei Delinquenten dann griffen, kam es zu Widerstandshandlungen, wobei ein Berliner Kollege Verletzungen erlitt. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Trio im Auto Drogen und diverses Einbruchswerkzeug mit sich geführt. Die Kennzeichen gehörten eigentlich an einen Mercedes. Die Ermittlungen dauern an.