Misslungen. Nicht ins Bockshorn jagen ließ sich ein 85-jähriger Rentner in Müncheberg, welcher einen Telefonanruf einer angeblichen Sicherheitszentrale Berlin erhielt. Am anderen Ende der Leitung teilte ihm ein Mann mit, dass er eine fünfstellige Bargeldsumme gewonnen hätte und für deren Auszahlung nur noch die Sicherheitsmitarbeiter bezahlen müsse, welche auf sein Geld achten würden. Weiter hieß es, die Männer würden ihn aufsuchen und mit ihm zu seinem Geldinstitut fahren, wo er die dafür benötigte dreistellige Summe abheben und sofort aushändigen könne. Der „glückliche Gewinner“ bemerkte jedoch, was wirklich hinter dem Anruf steckte und ließ sich nicht auf den Deal ein. Das ersparte ihm den Verlust seines Geldes, auf das es der Betrüger und seine Komplizen nur abgesehen hatten.

Gerufen. Ein Anwohner informierte die Polizei über vier Jugendliche, die eine Scheibe eines Einkaufsmarktes in der Diehloer Straße in Eisenhüttenstadt beschädigten. Die Polizeibeamten konnten die vier 16-jährigen Jugendlichen in der Nähe stellen. Nach der Anzeigenaufnahme und den ersten Ermittlungen wurden sie in die Obhut der Erziehungsberechtigten entlassen. Der Sachschaden wird mit ungefähr 500 Euro angegeben.

Festgenommen. Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stoppten Polizeibeamte der Fahndungsgruppe Frankfurt (Oder), die aus Beamten der Landes- und Bundespolizei besteht, an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) - West den Fahrer eines Peugeots. Der 32-jährige Fahrer konnte den Beamten keine Fahrzeugpapiere vorlegen. Eine Überprüfung der Fahrzeugdaten ergab, dass dieses Auto in Berlin gestohlen war. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Gestohlen. Unbekannte haben in der Biegenbrücker Straße in Müllrose einen Honda gestohlen. Der Schaden wird mit zirka 38.000 Euro angegeben. Die Polizeibeamten haben die Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet.

Kollidiert. Zwischen Brieskow-Finkenheerd und dem Abzweig Lossow ereignete sich ein Verkehrsunfall. Dort kollidierte ein Lastkraftwagen der Marke Renault mit einem Wildschwein. Dieses verendete an der Unfallstelle. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 300 Euro. Der unverletzte Fahrer konnte nach der Unfallaufnahme seine Fahrt fortsetzen.

Verhaftet. Polizeibeamte der Fahndungsgruppe Frankfurt (Oder) (Beamte der Landes- und der Bundespolizei) stoppten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit an der Anschlussstelle Müllrose den Fahrer eines Mercedes-Transporters. Der Fahrer stieg aus und versuchte zu flüchten. Er rechnete aber nicht mit der Sportlichkeit der Beamten, die ihn kurze Zeit später stellten. Der 37-jährige Mann konnte den Polizisten weder eine Fahrerlaubnis noch einen Eigentumsnachweis für das Fahrzeug vorlegen. Eine Überprüfung des Autos ergab, dass dieses zuvor in Ronnenberg gestohlen worden war. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Der 37-Jährige wurde einem Richter vor dem Amtsgericht Fürstenwalde vorgeführt. Dort verkündete der Richter den Haftbefehl. Für den Mann ging es dann in eine Justizvollzugsanstalt.

Überprüft.
Bei einer Verkehrskontrolle in Eisenhüttenstadt stellten Beamte in der Friedrich-Engels-Straße einen Kradfahrer fest. Dieser konnte weder Fahrerlaubnis noch Versicherungsnachweis für das Kleinkraftrad vorweisen. Bei der Überprüfung der Personalien des 37-jährigen Fahrers kam heraus, dass dieser zudem einen Haftbefehl hatte. Der Eisenhüttenstädter wurde anschließend festgenommen und der Justizvollzugsanstalt überführt. Zudem erhielt er eine Verkehrsvergehensanzeige.

Zusammengeschlagen. An einer Diskothek im Frankfurter Stadtgebiet kam es zur Körperverletzung. Nach einer verbalen Streitigkeit schlug ein 16-jähriger seinem 23-jährigen Kontrahenten eine Flasche über den Kopf, so dass dieser zu Boden ging. Am Boden liegend wurde dieser von weiteren unbekannten Personen mit Schlägen und Tritten attackiert. Der Geschädigte wurde mittels Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht, der Tatverdächtige aus der Nähe von Düsseldorf erhielt eine Strafanzeige.

Zusammengestoßen. Am zweiten Adventswochenende ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle im Bereich Frankfurt (Oder), bei denen auch verletzte Personen zu beklagen waren. Beim ersten Verkehrsunfall übersah ein 77-jähriger Fahrer eines VW Multivan aus Groß Lindow beim Rückwärtsfahren seine hinter dem Fahrzeug stehende Ehefrau. Die 78-Jährige, welche ihren Ehemann eigentlich in die Parklücke einweisen wollte, wurde durch das Fahrzeug erfasst und leicht verletzt in das nächstgelegene Klinikum verbracht. Der zweite Unfall ereignete sich an der Kreuzung B112/Am Goltzhorn. Die 41-jährige Fahrerin eines aus Richtung Müllroser Chaussee kommenden Ford hatte die Absicht, nach links zum Goltzhorn abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem aus der entgegengesetzten Fahrtrichtung kommenden Seat. Beim Zusammenstoß wurde die 29-jährige Seat-Fahrerin, sowie der 25-jährige Beifahrer des Ford verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 10.000 Euro. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Mitgenommen. In der Poststraße in Müncheberg kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 18- und einem 20-Jährigen. Es wurde niemand verletzt. Der 18-Jährige fiel kurz darauf erneut auf, als er lautstark mit einem Kumpel diskutierte. Da der Teenager den Anweisungen der Polizisten nicht folgen wollte, musste er den Abend in Obhut der Polizei zubringen. Bei der Durchsuchung seiner Kleidung fanden die Beamten auch noch mehrere Tütchen mit Anhaftungen von drogenähnlichen Substanzen.

Beschädigt. Wie der Polizei bekannt wurde, haben noch Unbekannte drei Schaufensterscheiben eines Autohauses in der Bahnhofsstraße in Beeskow beschädigt. Eine Scheibe wurde vollständig zerstört, die beiden anderen mit Löchern hinterlassen. Der betroffenen Firma entstand ein Schaden von 8.000 bis 10.000 Euro.

Geraubt. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln zu einem Handtaschenraub. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 57 Jahre alte Frau zu Fuß unterwegs gewesen, als sie in der Dr.-Salvador-Allende-Höhe in Frankfurt (Oder) plötzlich von hinten gestoßen wurde. Die Frau kam zu Fall und ein noch Unbekannter versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Trotzdem sich die Angegriffene wehrte, konnte der Räuber die Tasche greifen und fliehen. Bei dem Geschehen erlitt die Geschädigte Verletzungen am Kopf. Trotz Fahndung ist der Täter noch nicht gestellt worden.   

Gefasst. Als Verantwortliche einer Apotheke in der Friedrich-Engels-Straße in Eisenhüttenstadt mitbekommen hatten, dass die Tür zu dem Objekt aufgebrochen worden war, lief sofort eine Nahbereichsfahndung der Polizei an. Dabei half den Beamten eine sehr gute Personenbeschreibung der flüchtigen und augenscheinlich sehr jungen Täter, die sich nach Zeugenaussagen in Richtung Krankenhaus entfernt hatten. So konnten dann auch zeitnah fünf Jugendliche gestellt werden, die bereits hinlänglich polizeilich bekannt sind. Zwei weitere Jugendliche sind in der Zwischenzeit namentlich ausgemacht worden. Die beiden Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren sowie ihre insgesamt fünf männlichen Begleiter von 14 bis 16 Jahren müssen sich nun wegen Diebstahls im besonders schweren Fall verantworten.

Entwendet. Aus einem Gartenhäuschen in Güstebieser Loose in Neulewin stahlen unbekannte Täter einen Standgrill und eine Schubkarre. Um an die Gegenstände zu gelangen, brachen sie ein Vorhängeschloss auf. Der Schaden beträgt ungefähr 250 Euro.

Geortet. Die Polizei informierte ein Fahrzeughalter aus Potsdam Mittelmark darüber, dass sein Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter in Berlin-Hellersdorf entwendet wurde. Das Fahrzeug verfügt über einen GPS-Chip, mit welchem er die Fahrstrecke des Kleintransporters nachvollziehen konnte. Zum Zeitpunkt des Anrufes bewegte sich das Fahrzeug auf der Bundesstraße 1 in Fahrtrichtung Seelow. Durch den sofortigen Einsatz mehrerer Streifenwagen der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland konnte der Sprinter in der Ortslage Müncheberg festgestellt und kontrolliert werden. Bei der Kontrolle wurde der 36-jährige Fahrer vorläufig festgenommen. Am Sprinter befand sich ein gefälschtes Kennzeichen und der Fahrer stand zum Zeitpunkt der Kontrolle unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er befindet sich seitdem noch in Untersuchungshaft. Das Fahrzeug kann, nach erfolgter kriminaltechnischer Untersuchung, an den Halter zurückgegeben werden.