Gebrannt. In der Rosenstraße in Müncheberg brannten gelbe Säcke. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Ungefähr eine Stunde später brannte ein Papiercontainer auf demselben Müllplatz. Die Feuerwehr löschte erneut. Personen und Gebäude kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden beträgt etwa 350 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Inbrandsetzen.

Beschmiert. Unbekannte haben an die Fassade, an Scheiben und mehrere Einkaufswagen eines Discounters in der Frankfurter Straße in Müllrose Schriftzüge mit schwarzer und brauner Farbe aufgebracht. Eine Schmiererei an der Giebelseite des Marktes hatte Ausmaße von ungefähr 280 mal 50 Zentimeter. Der Schaden beläuft sich auf zirka 800 Euro.

Entwendet. Noch Unbekannte haben sich gewaltsam Zugang zum Innenraum eines Mercedes verschafft. Sie stahlen daraus eine Geldbörse. Der Schaden wird mit ungefähr 470 Euro angegeben.

Manipuliert. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stoppten Polizeibeamte einen Fahrradfahrer in der Chausseestraße in Neuzelle. Die Beamten schauten sich das Rad genauer an und mussten feststellen, dass Manipulationen an der Rahmennummer vorgenommen wurden. Der 31-Jährige behauptete, dieses Rad ausgeliehen zu haben. Das mit schwarzer Farbe überlackierte, original blaue Mountainbike stellten die Beamten sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Hehlerei.

Randaliert. Weil ein 27-Jähriger in der Kleinen Oderstraße in Frankfurt (Oder) auf Bänke und Betonpfeiler einschlug, kontrollierten Polizeibeamte ihn. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens führten sie einen Drogenschnelltest durch, der positiv verlief. Hinzugezogene Rettungskräfte brachten den Mann vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bänke und Betonpfeiler blieben unbeschädigt.

Reingefallen. Leider passiert es immer wieder, dass Senioren auf Betrüger hereinfallen. So auch in Müncheberg. Eine Münchebergerin erhielt den Anruf eines Mannes, der sich als ihr Cousin ausgab. Er erzälte der Rentnerin, dass er in Slubice ein Grundstück ersteigern wolle. Dafür fehlten ihm aber noch Bargeld oder Schmuck. Er bat sie, nach Slubice zu kommen. Die Frau rief sich ein Taxi, ließ sich nach Slubice fahren und übergab dort an einen fremden Mann Schmuck und Silbermünzen. Der Fremde übergab ihr ein Handy, damit sie den Cousin erreichen könnte. Am nächsten Tag rief der vermeintliche Cousin erneut an und bat um Geld. Die Rentnerin vertraute sich einer Verwandten an. Das führte zu einer Anzeige wegen Betrugs. Die Frau büßte für zirka 6.000 Euro Wertgegenstände ein. Ein Unbekannter rief Freitag vor einer Woche bei einem Rentner an und stellte ihm einen Gewinn in Aussicht. Um diesen zu erhalten, müsse er Telefonkarten im Wert von mehreren hundert Euro kaufen und diese übergeben. Nach diesem Gespräch schloss sich ein weiteres Telefonat an, in dem ein angeblicher Polizist die Richtigkeit dieser genannten Bedingungen bestätigte und die Übergabe vereinbarte. Der Rentner übergab die Karten, ohne jedoch seinen angeblichen Gewinn zu bekommen. Er erstattete Anzeige wegen Betrugs. Richtig reagiert hat ein Senior aus Beeskow bei einem Telefonat mit einer Unbekannten. Diese rief ihn vorigen Montag an und gab sich als Polizistin aus. Sie wollte sich vergewissern, dass der Rentner seine Wertgegenstände gut gesichert hätte und stellte diesbezüglich mehrere Fragen. Als der Mann die Dame, die mit ausländischem Akzent sprach, nach ihrem Namen fragte und sie nicht darauf einging, beendete er umgehend das Gespräch und erstattete Anzeige bei der Polizei. Hinweis der Polizei: Vertrauen Sie sich Verwandten an, bevor Sie Geld oder Wertgegenstände aus ihrem Besitz hergeben. Wenn Sie am Telefon um Geld gebeten werden, verlangen Sie nach einem persönlichen Gespräch. Wer Geld borgt, kann auch persönlich vorbeikommen. Übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich am Telefon nicht aushorchen zu ihren Ersparnissen und wo Sie diese aufbewahren.

Kollidiert. Zwischen Eisenhüttenstadt und Diehlo kam es zu einem Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der 82-jährige Fahrer eines Audi in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem Subaru. Bei dem Unfall erlitten der Fahrer des Audi, seine Beifahrerin sowie der 54-jährige Fahrer des Subaru schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Für die Zeit der Unfallaufnahme blieb die Fahrbahn komplett gesperrt.

Zusammengestoßen. Auf der B112 kam es zwischen Lossow und dem Abzweig Bundesautobahn 12 zu einem Verkehrsunfall. Dort kam die 23-jährige Fahrerin eines Opel aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Die Frau blieb unverletzt. Der Schaden konnte noch nicht beziffert werden.

Beschlagnahmt. Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit kontrollierten Polizeibeamte in der Bahnhofstraße von Fürstenwalde am Freitag vor einer Woche gegen 16.15 Uhr vier männliche Personen im Alter von 17 bis 30 Jahren. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Männer 950 Stück Pyrotechnik mitführten, die sie in Polen erworben hatten. Da die Feuerwerkskörper keine gültigen Prüfzeichen besaßen, wurden sie beschlagnahmt.

Ausgeparkt. Die Polizei erhielt in den Morgenstunden zum vergangenen Montag Kenntnis von einem Unfall in der Bahnhofstraße in Wriezen. Dort stellte der Besitzer eines Renault eine Beschädigung an seinem Fahrzeug fest. Nach ersten Erkenntnissen stammen diese von einem Fahrzeug, das ausparkte und dabei gegen das Auto stieß. Der Unfallverursacher fuhr los, ohne die Polizei zu informieren. Der Schaden wird mit ungefähr 500 Euro beziffert.

Verendet. Nach der Kollision mit einem Wildschwein am vorigen Montagmorgen gegen 6.45 Uhr musste ein Audi abgeschleppt werden. Der Fahrer, der auf der B112 zwischen Podelzig und Lebus unterwegs war, blieb unverletzt. Das Wildschwein verendete und wurde von einem Jagdpächter abgeholt. Der Sachschaden beträgt ungefähr 6.000 Euro.

Eingedrungen. In der Nacht zum vergangenen Sonntag gelangten noch Unbekannte gewaltsam in eine Gaststätte in der Leipziger Straße in Frankfurt (Oder). Dort stahlen sie aus mehreren Spielautomaten eine unbekannte Menge Bargeld sowie aus dem Thekenbereich alkoholische Getränke. Bereits zwei Nächte zuvor drangen Unbekannte in eine Gaststätte in der Fürstenberger Straße ein. Auch hier entnahmen sie eine unbekannte Menge Bargeld aus mehreren Spielautomaten. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden. In beiden Fällen kamen Spezialisten der Kriminaltechnik zum Einsatz, um die Spuren zu sichern.

Betrunken. Polizeibeamte bemerkten vergangenen Sonntag gegen 11.30 Uhr in Eisenhüttenstadt einen Radfahrer, der laut Angaben der Polizisten die Straße An der Schleuse in Schlangenlinie befuhr. Als der Mann die Beamten sah, beabsichtigte er auf den Gehweg zu fahren und stieß gegen einen parkenden Seat, der dabei leicht beschädigt wurde. Der Radfahrer blieb unverletzt und pustete bei einem Atemalkoholtest einen Wert von 2,28 Promille. Dies führte zu einer Blutentnahme im Krankenhaus. Anschließend musste er zu Fuß seinen Weg fortsetzen.

Gestohlen. Die Polizei erhielt vorigen Montag Kenntnis von einem Diebstahl in der Eisenbahnstraße in Fürstenwalde. Dort drangen Unbekannte in ein Geschäft ein und stahlen diverse Spielgeräte. Der Gesamtschaden wird mit ungefähr 10.000 Euro angegeben. Kriminaltechniker haben die Spurensicherung übernommen.