Bedroht. Die Polizei wurde von Bewohnern des Lüdersdorfer Weges in Wriezen über einen möglichen Brand informiert. Aus der Wohnung eines 53-jährigen Mannes konnten Rauchschwaden ausgemacht werden. Wie sich herausstellte, war Essen auf dem Herd vergessen worden, welches in der Folge anbrannte und für den entsprechenden Qualm sorgte. Ein Besucher des Mieters musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Wohnungsinhaber selbst hatte wohl zu dem Einsatz von Feuerwehr und Rettern seine eigene Meinung und bedrohte die Einsatzkräfte mit einer Axt. Das brachte ihm Handfesseln und eine Fahrt ins Eberswalder Krankenhaus ein.

Bemerkt. Drei Seniorinnen aus Eisenhüttenstadt erhielten Anrufe von ihren angeblichen Töchtern beziehungsweise Enkelinnen. In allen drei Fällen baten die Frauen um die Übergabe von Bargeld, da sie in finanziellen Schwierigkeiten stecken würden. In einem Fall kam es auch tatsächlich zur Übergabe von Bargeld an eine Unbekannte, die sich gegenüber der Rentnerin als Bekannte der Tochter ausgab, da diese selbst keine Zeit hätte. Die beiden anderen Damen erkannten den Schwindel am Telefon und brachen die Gespräche ab. In allen drei Fällen ermittelt die Kriminalpolizei wegen Betrugs.

Ertappt. In einem Einkaufsmarkt in der Fährstraße in Eisenhüttenstadt wurde ein Mann beim Ladendiebstahl ertappt. Der 25-Jährige gab an, keine Ausweispapiere mit sich zu führen, was die Polizei auf den Plan rief. Bei einer Durchsuchung fand sich dann ein entsprechendes Dokument, welches den Verdächtigen identifizierte. Der Einheimische hatte außerdem drogenähnliche Substanzen und Utensilien zum Drogenkonsum bei sich. Das brachte ihm neben der Anzeige wegen Ladendiebstahls auch noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.  

Eingedrungen.
Wie der Polizei angezeigt wurde, haben Diebe eine Kindertagesstätte im Brunnenring in Eisenhüttenstadt heimgesucht. Ob ihnen dabei etwas Verwertbares in die Hände fiel, war bei Anzeigenaufnahme noch nicht zu klären gewesen. Doch kappten sie in der Küche die Stromzufuhr des Kühlschranks. Damit wurden die darin gelagerten Lebensmittel unbrauchbar. Kriminaltechniker konnten mutmaßliche Täterspuren sichern, die nun ausgewertet werden.

Angehalten.
Ein Verbrauchermarkt meldete aus der Rathenaustraße in Frankfurt (Oder), dass ein Tatverdächtiger nach einem Ladendiebstahl in einen Personenkraftwagen mit stieg und davonfuhr. Das Auto konnte beschrieben und durch die eingesetzten Polizeikräfte in der Nähe der Stadtbrücke angehalten und kontrolliert werden. Im  Wagen wurden 25 Flaschen Whisky im Gesamtwert von zirka 400 Euro festgestellt. Drei Tatverdächtige, die sich im Auto befanden, wurden zur weiteren Bearbeitung der Straftat zum Polizeirevier gebracht, das Diebesgut sichergestellt.

Entrissen. Zu einem Raub kam es im Bereich der Tunnelstraße in Frankfurt (Oder). Dem Geschädigten näherte sich von hinten ein männlicher Tatverdächtiger, welcher ihm den Brustbeutel, den der Geschädigte um den Hals trug, entriss. Neben dessen Ausweis befanden sich auch noch sein Mobiltelefon sowie Bargeld in der Tasche. Der Tatverdächtige, ein 37-jähriger Frankfurter, konnte bekannt gemacht werden, jedoch wurde er im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen noch nicht angetroffen.

Gebrannt. Durch den unsachgemäßen Umgang mit einem Lagerfeuer geriet das angrenzende Ödland in Podelzig in Brand. Die Feuerwehr wurde zum Einsatz gerufen. Insgesamt brannte eine Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern ab. Die Polizeibeamten stellten vor Ort die Personalien des Verursachers fest und nahmen eine Strafanzeige auf. Der Schaden beträgt etwa 500 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden und für daneben befindliche Gebäude bestand keine Gefahr.

Erwischt. Polizeibeamte hielten in der Straße der Jugend in Eisenhüttenstadt einen Skoda Octavia zu einer Verkehrskontrolle an. Dessen 23 Jahre alter Fahrer hatte gerötete Augen und dem Inneren des Wagens entströmte ein szenetypischer süßlicher Geruch. Darauf angesprochen, räumte der junge Mann ein, vor Fahrtantritt Betäubungsmittel zu sich genommen zu haben. Tatsächlich bestätigte ein entsprechender Test das Ganze. Im Fußraum des Autos fand sich dann auch noch ein Tütchen mit drogenähnlichen Substanzen. Der Tatverdächtige kam zur Blutentnahme in ein nahegeliegendes Krankenhaus und erhielt eine Anzeige wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Alkoholisiert. Ein 61-jähriger Frankfurter fuhr mit seinem Fahrrad auf der Berliner Straße in Frankfurt (Oder). An der Lichtzeichenanlage Berliner Straße, Herbert-Jensch-Straße und Goepelstraße kam er jedoch zu Fall. Ein Zeuge, der das Maleur bemerkt hatte, eilte zu Hilfe und bemerkte, dass der Radler sichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Hinzugezogene Polizisten nahmen eine Atemalkoholmessung vor, die letztlich einen Wert von 2,12 Promille ergab. Der Radfahrer musste eine Blutprobe lassen und erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Sein Fahrrad kann er nach Ausnüchterung im Polizeirevier abholen.