Angebettelt. Der Polizei wurde eine tätliche Auseinandersetzung in Frankfurt (Oder) angezeigt. Nach eigenen Angaben waren zwei 37 und 41 Jahre alte Männer an der Haltestelle Karl-Marx-Straße von zwei ausländischen Personen um Zigaretten angebettelt worden. Sie hatten jedoch keine Zigaretten und in der Folge kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den vier Männern. Das rief weitere Personen auf den Plan, die in das Geschehen eingegriffen haben sollen. Letztlich sind bei den beiden deutschen Männern leichte Verletzungen diagnostiziert worden. Sie wiesen Atemalkoholwerte von 2,49 und 2,54 Promille auf. Bislang ist noch unklar, wer die anderen Beteiligten waren. Kriminalisten der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermittelt dazu. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit ihren sachkundigen Hinweisen an die Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) zu wenden. Dies ist auf www.polizei.brandenburg.de oder unter der Rufnummer 0 33 61-56 80 möglich.

Eingegriffen.
Die Polizei ist frühmorgens in die Ziegelstraße in Frankfurt (Oder) gerufen worden. In einem dort gelegenen Club hatten sich Gäste eine handfeste Auseinandersetzung geliefert. Daran beteiligt waren nach ersten Erkenntnissen sieben Männer gewesen. Das Geschehen verlagerte sich dann nach draußen, wo weitere Personen eingriffen. Die Kontrahenten flüchteten vor Eintreffen der Polizei. Bislang wird nicht von einem politisch motivierten Hintergrund ausgegangen. Kriminalisten ermittelt nun, woran sich der Streit entzündete und wer die Beteiligten waren.

Zusammengestoßen. Eine 44 Jahre alte Frau war mit ihrem Seat auf der L37 zwischen Müllrose und Schernsdorf unterwegs gewesen. Kurz vor Schernsdorf stieß der Wagen dann mit einem Wildschwein zusammen. Das Tier flüchtete anschließend vom Ort des Geschehens. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 2.500 Euro. Auf der B112 zwischen Brieskow und Ziltendorf stießen ein Reh und ein Auto zusammen. Während das Tier noch an der Unfallstelle verendete, entstand am Auto Sachschaden, der auf etwa 4.500 Euro geschätzt wird.

Vorgedrungen. Unbekannte waren auf ein Grundstück in der Buscher Straße in Storkow vorgedrungen. Dort verschafften sie sich Zugang zu einem Schuppen und stahlen daraus ein Fahrrad. Sie hinterließen so einen Schaden von rund 500 Euro.

Übernommen. Polizisten der Bundespolizei kontrollierten ein leerstehendes Bahnhofsgebäude in Seelow. Hierbei konnten sie ein Moped feststellen, welches im Dezember 2018 als entwendet gemeldet wurde. Beamte der Polizei Seelow übernahmen den Sachverhalt, stellten das Moped sicher und sicherten Spuren.

Gebrannt.
Zu einem Brand kam es in einem leerstehenden Mehrfamilienhauses in der Straße der Jugend in Letschin. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde Unrat im Erdgeschoss entzündet. Nach Beendigung der Löscharbeiten durch die Feuerwehr wurden die weiteren polizeilichen Ermittlungen zu der Brandstiftung aufgenommen.

Eingetreten. Wegen einer Sachbeschädigung wurden Polizeibeamte in die Trebuser Straße in Fürstenwalde gerufen. Dort hatte ein 26-Jähriger aus Afghanistan eine Wohnungstür eingetreten, nachdem er vom Wohnungsinhaber aus dieser verwiesen wurde. Da der alkoholisierte Mann dem Platzverweis der Polizeibeamten nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Zudem wurde eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt.

Aufgefallen. Beamte kontrollierten einen Autofahrer im Julius-Pintsch-Ring in Fürstenwalde. Dieser war aufgefallen, da sein Audi zur Zwangsentstempelung wegen fehlender Haftpflichtversicherung ausgeschrieben war. Zudem stellte sich heraus, dass der 40-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen ihn wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt und die Weiterfahrt untersagt.

Verwickelt. Eine 80-jährige Frau aus Müllrose erhielt einen Anruf eines vermeintlichen Bekannten, welcher die Dame zunächst in ein Gespräch verwickelte und dann um eine große Geldsumme für einen angeblichen Kauf eines Grundstücks in Polen bat. Glücklicherweise erkannte sie rechtzeitig, dass es sich nicht um die Person handelte, für die sich der Mann am anderen Ende der Leitung ausgab, legte auf und informierte die Polizei. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen versuchtem Betrug auf. Die Polizei weist darauf hin, dass es in der letzten Zeit wieder vermehrt zu Anrufen dieser Art, vorrangig bei älteren Bürgern kommt und bittet darum, hier besonders vorsichtig und achtsam zu sein. Sollten Zweifel an der Echtheit des Anrufers aufkommen, sollte aufgelegt und die Polizei informiert werden.

Gestört. Eine Ruhestörung wurde der Polizei aus Trebatsch gemeldet. Ein Zeuge hatte mitgeteilt, dass sein Nachbar seit mehreren Stunden sehr laut Musik hörte und auch nicht gewillt war, diese leiser zu stellen. Zudem hatte er sich ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz auf die Brust gemalt. Da der 34-Jährige stark alkoholisiert war, wurde er durch die Polizeibeamten zum Schutz der eigenen Person zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt.

Gesucht. Bereits am Samstag, dem 30. März 2019 zwischen 13 Uhr und 15 Uhr sah ein Zeuge/eine Zeugin einen Unfall an der Frankfurter Straße  in Lebus und hinterließ einen Zettel am Scheibenwischer des beschädigten Pkw. Diese Person wird gebeten, sich bei der Polizei in Seelow zu melden. Ein der Polizei noch unbekanntes Fahrzeug schrammte am Heck eines roten VW Lupo entlang, welcher zur angegebenen Zeit an der Frankfurter Straße parkte. Dann verließ der unbekannte Fahrzeugführer den Unfallort. Hinweise, die zur Aufklärung der Unfallflucht führen können, nimmt die Polizei in Strausberg unter der Telefonnummer 0 33 41-33 00 entgegen. Für eine Hinweisgebung kann auch www.internetwache.brandenburg.de genutzt werden.

Aufgebrochen. Der Polizei wurden mehrere Aufbrüche von Autos in Frankfurt (Oder) gemeldet.
So geschehen in der Dresdener Straße, wo die Seitenscheibe eines Mitsubishi zerstört und das Innere des Fahrzeugs durchwühlt wurde. Ein weiterer Mitsubishi ist auf dieselbe Weise dann am Leipziger Platz angegriffen worden. In der Güldendorfer Straße war es ein Mercedes, bei dem die Täter ebenfalls die Seitenscheibe zerstörten. Im Buschmühlenweg traf es die Halter eines Jeep Compass sowie eines Ford Mondeo. Auch hier erhielten die Langfinger über das Zerstören einer Seitenscheibe Zugriff auf das jeweilige Fahrzeuginnere. Bei allen genannten Fällen ist nach ersten Erkenntnissen jedoch nichts Verwertbares in den Autos gewesen. Anders in der Straße Am Hedwigsberg, wo die Autoknacker in einen Seat gelangten. Hier nahmen sie ein Portemonnaie mit sich, welches auf dem Beifahrersitz gelegen hatte. Und in der Görlitzer Straße nahmen Diebe ein Navigationsgerät an sich, welches sie aus einem Mercedes ausbauten. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion, wer für das Geschehen verantwortlich ist.