Betrogen. Gleich zwei Anzeigen wegen versuchten Betrugs nahmen Beamte des Reviers Seelow auf. In einem Fall wurde ein 76 Jahre alter Mann von einem angeblichen Rechtsanwalt angerufen. Der teilte ihm mit, dass er vor Jahren einen Vertrag im Zusammenhang mit einem Gewinnspiel abgeschlossen hätte. Jetzt sei ein Schuldenberg in fast fünfstelliger Höhe aufgelaufen. Kulanterweise würde aber die Zahlung der Hälfte der Summe dazu führen, dass die Forderung ad acta gelegt werden könne. Der Rentner durchschaute jedoch das falsche Spiel und ließ sich auf nicht ein.
Im zweiten Fall kam der „Klassiker“ zum Einsatz. Eine 80 Jahre alte Dame erhielt einen Anruf und wurde gleich mal mit der Frage „Rate mal, wer anruft?“ zu überrumpeln versucht. Sie nannte einen Namen, worauf der Anrufer selbstverständlich der Genannte sein wollte. Dann ging es an das eigentliche Ziel des Telefonates. „Enkelchen“ würde auf der Polizeiwache in Cottbus sitzen und müsse 6.000 Euro bezahlen, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Da die „Oma“ ihm zu verstehen gab, gar nicht über eine solche Summe zu verfügen, war das Gespräch aber schnell beendet. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun zu den Betrügern.

Eingeräumt. Bereitschaftspolizisten sahen sich einen Mann, den sie in der Frankfurter Rosa-Luxemburg-Straße angetroffen hatten, etwas genauer an. Der 42-Jährige räumte ein, Betäubungsmittel bei sich zu haben. Er musste die Drogen herausgeben und erhielt eine Anzeige.

Volksverhetzend. Am Brunnenplatz in Frankfurt (Oder) fand eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht von 1938 statt. Während dieser Veranstaltung lief ein Mann am dort befindlichen Gedenkstein vorbei und äußerte lautstark Beleidigungen gegen Juden. Der 41-Jährige wurde gestellt. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,18 Promille aufzuweisen. Gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren. Der Vorwurf lautet auf Volksverhetzung.

Geflüchtet. Ein noch Unbekannter hat einem 60-Jährigen im Bereich Weinbergweg in Frankfurt (Oder) die Kette vom Hals gerissen und ist anschließend geflüchtet. Eine Beschreibung des Tatverdächtigen war dem Geschädigten nicht möglich.

Verstorben.
Die Besatzung eines Rettungswagens fand am frühen Freitagmorgen vor einer Woche in Frankfurt (Oder) eine Person liegend auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße Höhe Hausnummer 30. Der bewusstlose Mann wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Leider kam für den 60-jährigen Frankfurter jede Hilfe zu spät. Er verstarb in der Klinik. Derzeit gibt es keine Hinweise, die die Vermutung einer Straftat bekräftigen. Weil aber die Umstände, die zum Tod des Mannes führten, nicht umfänglich bekannt sind, bittet die Polizei um Mithilfe der Bevölkerung. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Fürstenwalde unter der Rufnummer 0 33 61-56 80 entgegen.

Angehalten. Der Fahrer eines Opel Astra wurde am vergangenen Sonntag gegen 12 Uhr im Baumschulenweg in Frankfurt (Oder) von der Polizei angehalten und kontrolliert. Er hatte keine Fahrerlaubnis. Dafür erhielt er eine Anzeige. Da der Pkw nicht sein eigener war, bekam auch der Besitzer des Fahrzeugs eine Anzeige, weil er sich nicht vergewissert hatte, ob der Fahrer eine Fahrerlaubnis erworben hatte.

Abgekommen. Der Fahrer eines Toyota Corolla fuhr von Neu Zittau nach Gosen. Am Ende einer Rechtskurve kam er nach links von der Straße ab und prallte gegen eine Mauer. Der 18-jährige Fahranfänger und sein 19-jähriger Beifahrer wurden verletzt. Sie mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer hatte bei der Kontrolle einen Atemalkoholwert von 0,2 Promille. Die Polizei stellte den Führerschein des Fahrers sicher. Der Schaden beträgt ungefähr 3.000 Euro. Der Pkw war nach dem Unfall nicht mehr betriebstüchtig.
 
Weggerollt.
Am Montag gegen 7 Uhr belieferte ein Lkw-Fahrer einen Verbrauchermarkt in der Bahnhofstraße in Briesen. Nach dem Ausladen wollte der Fahrer seinen Anhänger wieder an die Zugmaschine koppeln. Er bemerkte, dass die Zugmaschine rollte. Als er in die Fahrerkabine springen wollte, rollte ein Reifen über seinen Fuß. Die Zugmaschine rollte weiter rückwärts und beschädigte 20 Meter eines Maschendrahtzauns. Auf einer angrenzenden Wiese kam das Fahrzeug zum Stillstand, kann von dort aber herausgefahren werden. Doch der Fahrer wird wohl einige Tage in einem Krankenhaus verbringen müssen. Der Sachschaden beträgt ungefähr 3.000 Euro.

Beschmiert. Am Dienstagmorgen teilten Zeugen der Polizei mit, dass noch Unbekannte ein Schulgebäude in der Beckmannstraße in Frankfurt (Oder) beschmiert hätten. Die Täter hinterließen mehrere großflächige Inschriften. Die Beseitigung ihrer Hinterlassenschaften ist bereits veranlasst. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), wer die Schmierfinken waren.

Gestoppt.
In der Burgstraße in Storkow stoppten Polizeibeamte nachts einen Lkw. Während der Kontrolle des 30-jährigen Fahrers bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein Test zeigte einen Wert von 1,05 Promille an, was zur Blutentnahme durch einen Arzt führte. Den Führerschein musste der Fahrer den Beamten übergeben, die ihn sicherstellten.

Gestohlen. Unbekannte verschafften sich zwischen vorigem Samstag und Montag Zugang zu einer Baustelle in Erkner. Dort stahlen sie Fahrzeugzubehör von einem Radlader und Baumaterial. Der Gesamtschaden wurde mit ungefähr 1.400 Euro angegeben.