Verwiesen. Im Rahmen der Bestreifung des so genannten „Hortenvorplatzes“ in Frankfurt (Oder) wurde eine Gruppe von etwa 15 alkoholisierten Personen festgestellt, die sich lautstark verbal attackierten. Noch bevor die Polizeikräfte einschreiten konnten, verließen mehrere Personen den Bereich. Letztendlich wurden noch sechs Personen namentlich bekannt gemacht, denen für den Bereich Platzverweis erteilte wurden. Zwei Personen kamen den ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach, so dass beide zur Durchsetzung dessen in Gewahrsam genommen werden mussten. Später erfolgte eine nochmalige Überprüfung des Bereiches „Hortenvorplatz“. Zu diesem Zeitpunkt befand sich erneut eine größere Personengruppe dort. Es erfolgten Identitätsfeststellungen vor Ort. Aufgrund der Vorkommnisse in der letzten Zeit in diesem Bereich und der polizeilichen Erfahrungen musste davon ausgegangen werden, dass von dieser Personengruppe erhebliche Störungen für die öffentliche Ordnung und Sicherheit ausgehen könnten. Somit wurden auch für diese Personen Platzverweise ausgesprochen, die alle befolgten.

Geschlagen. Nach ersten Erkenntnissen hielt sich ein 38-jähriger Einheimischer am Dienstag, 7. August 2018 gegen 21.15 Uhr auf einer Bank in der Heilbronner Straße in Frankfurt (Oder) auf, als zwei Unbekannte auf ihn zukamen und ihm unvermittelt mit einem Gegenstand auf den Kopf schlugen. Daraufhin ging er zu Boden und erhielt dort von einem der Unbekannten einen Fußtritt gegen den Körper. Anschließend flüchteten die Angreifer. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, das er nach einer ambulanten Behandlung verlassen konnte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen und bittet um Mithilfe. Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben und Hinweise zu den beiden Unbekannten oder deren Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) unter der Telefonnummer 03361- 56 80 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Beschädigt. Unbekannte haben die Reifen von zwei Fahrzeugen beschädigt. Der BMW und der Peugeot standen auf einem Parkplatz in der Beeskower Straße in Eisenhüttenstadt. Der Schaden beläuft sich auf ungefähr 2.500 Euro.

Zusammengestoßen. Der Fahrer eines Peugeot fuhr auf der Bundesautobahn 12 in Richtung Grenze. Um schneller vorwärts zu kommen, nutzte er den Standstreifen. In Höhe der Anschlussstelle Frankfurt (Oder)-Mitte bog ein Kleinbus auf die rechte Spur der Ausfahrt ab. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß mit dem Peugeot, dieser zog nach links in Richtung Fahrspur und stieß dort seitlich gegen eine Sattelzugmaschine. Der Fahrer des Kleinbusses wurde leicht verletzt und vor Ort im Rettungswagen behandelt. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Für 30 Minuten musste die Autobahn in Richtung Grenze voll gesperrt werden. Danach ging es für weitere 30 Minuten einseitig am Unfall vorbei. Der Rückstau nahm zeitweilig eine Länge von sechs Kilometern an. Der Sachschaden beträgt laut Schätzung 7.000 Euro.

Entwendet. Unbekannte haben einen Renault im Kurzen Weg in Storkow gestohlen. Sie hinterlassen dem Besitzer einen Schaden von ungefähr 10.000 Euro. Polizeibeamte haben die Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet.

Abgeschleppt. Die 36-jährige Fahrerin eines Ford befuhr die Straße aus Eisenhüttenstadt kommend in Richtung Vogelsang und beabsichtigte, nach links in eine Gartenlage abzubiegen. Hier stieß sie aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Mercedes zusammen. Drei Insassen der Fahrzeuge erlitten dabei Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Festgenommen. Im Rahmen einer Personenkontrolle überprüften Polizeibeamte einen 49-Jährigen in der Hafenstraße in Frankfurt (Oder). Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl für eine Restersatzfreiheitsstrafe vorlag. Die Polizisten nahmen ihn fest.

Gestohlen.
Unbekannte haben von einem Parkplatz in der Straße Am Waldrand in Eisenhüttenstadt einen Audi gestohlen. Der Schaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Polizei fahndet bereits nach dem Auto.

Berauscht. Beamten des Polizeireviers in Seelow fiel ein
render Kradfahrer auf, der durch Seelow fuhr. Dieser sollte einer verdachtsunabhängigen Kontrolle unterzogen werden. Als der Fahrzeugführer das bemerkte, sprang er schnell vom Krad ab und schob es, wohlwissend, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Bei der dann durchgeführten Kontrolle konnte noch festgestellt werden, dass das Krad nicht versichert war und der 22-jährige Fahrzeugführer zudem unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus konnte er zu Fuß seinen Weg fortsetzen. Er wird sich nun wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten müssen.

Gestritten. Im Bereich der Breitscheidstraße in Beeskow kam es zwischen zwei Verkehrsteilnehmern zu einer kritischen Situation, ohne Verkehrsunfall. Der Pkw-Fahrer war darüber erzürnt und wollte den Lkw-Fahrer zur Rede stellen. Dazu fuhr er hinter diesem hinterher. Beide fuhren auf den Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Storkower Straße. Dort kam es dann erst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit gegenseitigen Beleidigungen. Im weiteren Verlauf kam es zu Handgreiflichkeiten, wobei eine Person gegen einen Einkaufswagen geschubst wurde und seinerseits den Wagen in die Hacken des Gegenübers stieß. Letztendlich ließen beide Männer voneinander ab und warteten auf das Ein-
treffen der Polizei. Vor Ort wurden zwei Anzeigen aufgenommen. Beide Akteure sind nun sowohl Tatverdächtige als auch Geschädigte.

Davongelaufen. Zwischen Kienitz-Nord und Letschin rannte ein Reh in einen Skoda Octavia. Der Fahrer blieb unverletzt und sein Wagen betriebstüchtig, trotz eines Schadens von etwa 2.000 Euro. Das Reh riss aus.