Frustriert. Durch einen Bürgerhinweis wurde bekannt, dass ein zunächst unbekannter Mann den linken Außenspiegel eines Ford, welcher in der Wriezener Straße in Fürstenwalde abgestellt war, abgetreten hat. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnte der Tatverdächtige festgestellt werden. Hierbei handelte es sich um einen der Polizei bekannten zwanzigjährigen Fürstenwalder. Dieser wurde durch den Zeugen zweifelsfrei als Täter wiedererkannt. Wie sich herausstellte, hatte der Beschuldigte zuvor Streit mit seiner Freundin und trat dann aus Frust den Spiegel ab. Eine Anzeige wurde gefertigt. Der Schaden beläuft sich auf zirka 500 Euro.

Abmontiert. Voriges Wochenende wurden an verschieden Orten im Stadtgebiet von Frankfurt (Oder) von mehreren Autos die Kennzeichentafeln durch unbekannte Tatverdächtige abmontiert und gestohlen. In zwei Fällen - Beeskower Straße und Kleine Oderstraße - wurden jeweils beide Kennzeichen und in weiteren zwei Fällen - Halbe Stadt - wurde lediglich die hintere Kennzeichentafel gestohlen.

Erwischt. In der Rudolf-Breitscheid-Straße in Fürstenwalde sollten zwei Personen einer verdachtsunabhängigen Personenkontrolle unterzogen werden. Eine der beiden Personen rannte bei Erkennen der Beamten sofort weg, die zweite Person blieb vor Ort. Der Flüchtige hatte seinen Ausweis beim Wegrennen verloren. Es stellte sich geraus, dass es sich um zwei Brüder im Alter von 17 und 19 Jahren handelte, die der Polizei schon bekannt waren. In einem Rucksack des vor Ort gebliebenen wurden Cannabisprodukte fest- und sichergestellt. An der Wohnanschrift konnte dann auch der Zweite angetroffen werden, der ebenfalls Betäubungsmittel dabei hatte. Daraufhin wurden mit Zustimmung des Vaters auch die Zimmer der beiden durchsucht, wobei weitere Betäubungsmittel, Verkaufsutensilien und verbotene Gegenstände wie zwei Einhandmesser, ein Kampfmesser und ähnliches gefunden wurden. Die Sachen sind sichergestellt und entsprechende Anzeigen gefertigt worden.

Gegrölt. Vergangenen Samstag gegen 22.20 Uhr teilten mehrere Zeugen mit, dass in der Pillgramer Straße in Frankfurt (Oder) aus einer Gruppe von vier Jugendlichen heraus „Sieg Heil”, „Heil Hitler” und weitere rechte Parolen gerufen wurden. Die Tatverdächtigen im Alter von 19 bis 28 Jahren konnten im Nahbereich angetroffen werden. Hierbei ließ sich ein 25-jähriger Frankfurter zum Tatvorwurf ein und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die anderen angetroffenen Personen erhielten für den Innenstadtbereich einen Platzverweis und kamen diesem nach. Eine Anzeige wurde gefertigt.

Gestellt. Auf dem Parkplatz eines Hotels in Diensdorf-Radlow hielten sich zwei männliche Personen auf, die sich laut Zeugenaussage merkwürdig benahmen. Bei Eintreffen des Funkwagens wurden beide Personen an einem Wohnmobil festgestellt. Dort war die Seitenscheibe eingeschlagen und die Zündkabel aus dem Zündschloss gelöst. Die beiden polizeilich bekannten deutschen Tatverdächtigen im Alter von 36 und 38 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Das Wohnmobil ist an die eintreffenden Eigentümer übergeben worden. Sie fanden im Fahrzeug Sachen der beiden Beschuldigten, bei deren Durchsuchung dann betäubungsmittelähnliche Substanzen unterschiedlicher Art und Sorte festgestellt wurden. Nach der Vernehmung muss nun der Staatsanwalt entscheiden.

Aufgebrochen. In der Nacht von vergangenen Freitag auf Samstag wurden in Stadtgebiet von Eisenhüttenstadt mehrere Pkw der Marke VW aufgebrochen und versucht zu entwenden. Zweimal waren die Täter im Glogower Ring und einmal im Lilienthalring aktiv. Sie zogen zunächst das Schloss der Fahrertür und versuchten dann, das Zündschloss zu überwinden, um das Fahrzeug zu starten. Die Fahrzeuge sprangen nicht an. Bei einem VW T5 Caravelle mit dem amtlichen Kennzeichen SRB-GM 75, der An der Schleuse abgestellt war, schafften die Täter es dann schließlich und entwendeten das Fahrzeug. Der Schaden beläuft sich auf etwa 16 000 Euro. Anzeigen wurden aufgenommen und die Fahndung eingeleitet.

Verendet. Ein Reh rannte einem Pkw mit polnischem Kennzeichen vor die Fahrzeugfront. Der Unfallort befand sich zwischen dem Abzweig B112 und Küstrin-Kietz. Das Reh verendete. Das Auto hatte einen Sachschaden von geschätzten 1.000 Euro und konnte die Fahrt nicht fortsetzen.

Gestohlen. Unbekannte haben in der Straße Am Graben in Frankfurt (Oder) einen Mazda gestohlen. Sie hinterlassen der Halterin einen Schaden von etwa 15.000 Euro. Polizeibeamte haben umgehend die Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet.

Verwickelt. Zwei Erwachsene betraten ein Geschäft Am Müggelpark in Gosen. Die beiden beabsichtigten, ein Feuerzeug zu kaufen. Die Kommunikation zwischen dem Verkaufspersonal und dem gebrochen deutsch sprechenden Pärchen gestaltete sich sowohl bei der Beratung als auch bei der Bezahlung sehr schwierig. Im Verlauf des Bezahlvorganges, bei dem der Kassierer die Kasse bereits geöffnet hatte, verwickelten die beiden ihn weiterhin in Gespräche, wobei sie sich an unterschiedlichen Vitrinen im Geschäft aufhielten.  Als sie dann plötzlich das Geschäft verließen, überprüfte der Mitarbeiter seine Kasse und stellte fest, dass Bargeld fehlte. Bei der Anzeigenerstattung beschrieb er den Mann und die Frau als ungefähr 50-jährig. Sie hatten schwarze Haare, und ein gepflegtes Äußeres. Beide waren dunkel gekleidet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Gewaltsam. Unbekannte gelangten gewaltsam in eine Garage eines Garagenkomplexes in der Poststraße in Eisenhüttenstadt. Sie stahlen daraus diverse Kleingeräte. Der entstandene Schaden konnte noch nicht beziffert werden.

Kollidiert. Am Montag kam es gegen 5.35 Uhr auf der B112 zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) zu einem Verkehrsunfall. Kurz nach dem Abzweig Ziltendorf kollidierte die 44-jährige Fahrerin eines Seat mit einem Wolf. Die Frau blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von zirka 300 Euro. Sie konnte nach der Unfallaufnahme ihre Fahrt mit dem Auto fortsetzen. Das Tier verendete an der Unfallstelle. Die Polizeibeamten nahmen den Unfall auf. Ein Wolfsbeauftragter kam ebenfalls zum Einsatz.

Abgelenkt. Am Montagnachmittag erschien ein älteres Paar in einer Firma im Neuen Hönower Weg in Hönow und kaufte einen Anhänger. Bei der Herausgabe des Rückgelds bestand er auf Banknoten mit einem „D“. Die Servicemitarbeiterin sah die zur Verfügung stehenden Geldscheine durch und wurde in der Zeit ständig von der Frau angesprochen. Letzten Endes stellte sie fest, als die Kunden längst das Firmengelände verlassen hatten, dass das Paar über 700 Euro ergaunert hatte. Die Absuche der Umgebung blieb erfolglos. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Betrugs auf.

Heimgesucht. Die Besitzerin eines Bungalows in Neuhardenberg bemerkte, dass dieser von Dieben heimgesucht wurde. Zwei Türen waren aufgehebelt und der Geräteschuppen war auch durchsucht worden. Nach ersten Erkenntnissen fehlten technische Geräte, zwei Fahrräder und Fensterrollos. Ende November war die Frau letztmalig in ihrem Bungalow. Der Schaden beträgt ungefähr 400 Euro.

Angezeigt.
In den Mittagsstunden am vergangenen Montag rief ein unbekannter Mann bei einer Neuzeller Rentnerin an und gab sich als ihr Cousin aus. Er gab vor, Bargeld für ein Immobiliengeschäft zu benötigen und wolle dies von der Frau abholen. Die Seniorin bemerkte den Betrugsversuch. Sie beendete das Gespräch, ohne auf die Forderung einzugehen. Anschließend erstattete sie umgehend Anzeige bei der Polizei.

Gepustet. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stoppten Polizeibeamte einen Audi in der Straße Am Weiher in Frankfurt (Oder). Bei der Kontrolle des 65-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass dieser keine Fahrerlaubnis besitzt. Bei einem von den Polizisten durchgeführten Atemalkoholtest pustete der Mann einen Wert von 0,25 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr.

Eingeklemmt.
Auf der B87 kam es am Dienstag gegen 5.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 52-jährige Fahrer eines Nissan die Straße aus Müllrose kommend in Richtung Beeskow und beabsichtigte kurz vor Ragow einen Lkw zu überholen. Er kollidierte mit einem entgegenkommenden Citroen. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stehen. Neben dem 44-jährigen Fahrer befand sich noch eine Beifahrerin in dem Citroen. Rettungskräfte mussten die beiden eingeklemmten Fahrer aus ihren Autos befreien. Die Frau konnte das Auto aus eigener Kraft verlassen. Alle Personen kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Für die Zeit der Unfallaufnahme blieb die Straße komplett gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 8.000 Euro.

Alkoholisiert.
Am Dienstag gegen 1 Uhr kam es in der Seestraße in Gosen zu einem Verkehrsunfall. Dort kollidierte der Fahrer eines Opel aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Poller und stieß anschließend gegen einen Stromkasten. Polizeibeamte bemerkten bei dem 28-jährigen Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein entsprechend durchgeführter Test zeigte einen Wert von 0,67 Promille an. Weiterhin erbrachten die ersten Ermittlungen, dass der Mann bereits kurz zuvor in Berlin an einem Verkehrsunfall beteiligt war. Nun haben Kriminalisten die Ermittlungen übernommen.