Geschubst. Eine Bewohnerin der Friedensstraße in Manschnow hörte ungewöhnliche Geräusche aus Richtung Garage. Sie ging hin und schaute nach. Als sie versuchte, die Garage zu öffnen, wurde sie von einer unbekannten Person an die Gebäudewand geschubst. Die Person, welche wahrscheinlich auch versucht hatte, die Garage zu öffnen, rannte unerkannt in die Dunkelheit. Die Frau wurde leicht verletzt. Sie stellte fest, dass sich das Schloss der Garage nicht mehr mit dem Originalschlü̈ssel öffnen ließ.

Provoziert. Im Lennépark in Frankfurt (Oder) erhob sich ein offensichtlich alkoholisierter Mann von einer Parkbank und hob gegenüber Polizeibeamten, die auf Streife waren, den Arm zum Hitlergruß. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,81 Promille an. Die Beamten nahmen den 51-Jährigen mit zum Polizeirevier. Nachdem er seinen Rausch im Gewahrsam ausgeschlafen hatte, konnte er nach Hause gehen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Ausgetrickst.
Eine Seniorin aus dem Stadtgebiet Eisenhüttenstadt erhielt einen Anruf von einem angeblichen Thomas Fischer, der LKA-Mitarbeiter aus Berlin sei. In dem Telefonat verlangte er von der Frau, ihr Geld von der Bank abzuheben. Anschließend soll sie es an einen Mitarbeiter übergeben, der es auf Echtheit überprüft. Die Dame holte ihr Erspartes von der Bank und übergab es einem Unbekannten. Erst nach der Übergabe informierte sie die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betruges.

Verletzt. Die Polizei wurde von Zeugen in den Bereich des Lennéparks in Frankfurt (Oder) gerufen. Dort hatte es zuvor eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gegeben. Dabei wurde einer der Beteiligten, ein 30-jähriger Kenianer, durch einen messerähnlichen Gegenstand schwer verletzt. Er musste von Rettern in ein nahe gelegenes Klinikum gebracht werden. Polizisten konnten noch in unmittelbarer Nähe des Geschehens zwei mutmaßliche Tatverdächtige stellen. Bei ihnen handelt es sich um pakistanische Staatsangehörige. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Direktion Ost zum Ablauf der Auseinandersetzung und deren Motiv. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.

Missbraucht. Beamte der Leitstelle der Polizei in Potsdam wurden von mehreren „spaßigen” SMS-Nachrichten von ihrer Arbeit abgehalten. Es konnte recht schnell der Eigentümer der Mobilfunknummer bekannt gemacht werden. Dieser wurde durch Kollegen des Polizeirevieres Seelow aufgesucht. Hier konnte die eigentliche Nutzerin des Telefons ermittelt werden. Es handelt sich um eine junge Frau, welche mit ihrer Freundin sich einen Spaß erlauben wollte. Es wurde gegen sie eine Anzeige wegen Notrufmissbrauches erstattet.

Entwendet. Ein dreister Diebstahl fand in Frankfurt (Oder), in der Pillgramer Straße auf dem dortigen Friedhof statt. Eine über 70-jährige Frau besuchte das Grab eines verstorbenen Familienangehörigen. Während der Grabpflege wurde durch eine unbekannte Person die dort abgelegte Handtasche geöffnet und die Geldbörse entwendet. Die Dame bemerkte keine Person, fand aber ihre geöffnete Handtasche und bemerkte den Verlust ihrer Geldbörse.

Gestürzt. Ein Fahrradfahrer befuhr den Radweg in der Gubener Straße in Ziltendorf, aus Richtung Vogelsang kommend. Im Bereich der Kreuzung von Gubener Straße und Mittelstraße stieß er aus bisher ungeklärter Ursache gegen den Mast der dort befindlichen Lichtsignalanlage und stürzte in der weiteren Folge zu Boden. Dabei zog er sich eine Verletzung am Kopf zu und musste schwer verletzt zur ärztlichen Versorgung in das Klinikum nach Markendorf verbracht werden.

Gebrannt. Am Stadion in Seelow stand ein Fiat Punto. Unbekannte versuchten, den Wagen in Brand zu setzen, welcher im Bereich eines Hinterrades brannte. Offenbar erlosch das Feuer von selbst. Der Schaden beträgt etwa 500 Euro.

Geweigert.
Die Polizei erhielt Kenntnis von  einer verbalen Auseinandersetzung in einer gastronomischen Einrichtung in der Tunnelstraße in Frankfurt (Oder). Hier gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen der Inhaberin und zwei Gästen. Beim Eintreffen der Polizeibeamten stritten sich die Parteien noch immer. Trotz mehrmaliger Aufforderungen durch die Polizeibeamten, ihnen die Personaldokumente auszuhändigen, weigerten sich die beiden 49- und 37-jährigen Gäste. Der ältere der beiden ging auf die Beamten mit erhobenen Armen los, in der Absicht diese anzugreifen. Den Polizisten gelang es, die beiden Männer in den Streifenwagen zu bringen. Auf dem Weg dorthin leisteten beide Widerstand. Selbst im Auto traten sie mehrmals nach den Beamten. Zwei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen. Nach der Anzeigenaufnahme im Polizeirevier wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte konnten die beiden das Revier verlassen.

Übermalt. Polizeibeamte stoppten den Fahrer eines Kleinkraftrades in der Diehloer Straße in Eisenhüttenstadt. Bei der Überprüfung des Versicherungskennzeichens stellten die Beamten fest, dass dieses mit schwarzer Farbe übermalt war. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 20-Jährigen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Kollidiert. Auf der Straße zwischen Neuzelle und Bresinchen kam es zu einem Verkehrsunfall. Dort befuhr der Fahrer eines VW die Straße aus Richtung Guben kommend in Richtung Neuzelle. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der 28-Jährige mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Baum. Das Fahrzeug schleuderte auf die Straße zurück und kam dort zum Stehen. Der Mann blieb unverletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,68 Promille an. Für ihn ging es nun im Streifenwagen zur Blutabnahme in ein Krankenhaus. Anschließend stellten die Beamten den Führerschein sicher. Der Sachschaden wird mit ungefähr 2.000 Euro angegeben.