Frankfurt/Oder (gla). Am Montag begrüßte die Johanniter-Unfall-Hilfe über vierzig Freiwillige, die dieses Jahr ihren Dienst beim Regionalverband Oderland-Spree begannen oder beginnen. „Freiwilligendienst ist nicht wegzudenken aus unserer Gesellschaft“, sagte Frankfurts Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich (2.v.r.) in seinem Grußwort. Sonst wäre die heutige Ellenbogengesellschaft noch kälter, als sie schon ist, findet der Sozialdemokrat. Ullrich und der Regionalvorstand der Johanniter Uwe Kleiner (2.v.l.) nutzten die Gelegenheit, um stellvertretend die Arbeit der Freiwilligen Helga Melzer (l.) und Elisa Tumm (r.) in der Einzelfallhilfe zu ehren. Von einer Dienstpflicht halten Kleiner und Ullrich nichts. „Ich glaube, dass das Rad der Geschichte schwer zurückzudrehen ist“, sagte Kleiner. „Einer, der will, ist mehr wert als zehn, die müssen“, fügte Ullrich hinzu. Zwang statt freiwilligem Engagement würde einen Werteverfall bedeuten, befürchtet der Beigeordnete.