Seelow (eb/geh). In Potsdam wurde der Zuwendungsvertrag zum Ausbau der Kreisstraße K6409 unterzeichnet.

Durch die Bewilligung des vom Landkreis Märkisch-Oderland und dem Landkreis Gorzowski eingereichten Projekts, können in beiden Landkreisen 7,46 Kilometer Straßen ausgebaut werden.
Die Gesamtförderung aus Mitteln des europäischen Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg - Polen 2014-2020 beläuft sich für die deutsche und polnische Seite auf 2,84 Millionen Euro. Im Rahmen dieses Projektes werden in beiden Landkreisen insgesamt 3,51 Millionen Euro in den Straßenausbau investiert.
Auf deutscher Seite belaufen sich die Gesamtinvestitionen für den Ausbau der Kreisstraße auf rund 1,779 Millionen Euro. Die Förderung hat eine Höhe von 85 Prozent und liegt bei bis zu 1,368 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf 15 Prozent, sprich 241.460 Euro.
Auf deutscher Seite umfasst das Projekt den Ausbau der K6409 im Abschnitt Kiehnwerder und Platkow eine Gesamtlänge von 1,26 Kilometern. Die Baudurchführung erfolgt in mehreren Schritten und ist bis September 2019 geplant.
Ziel dieses EU-Programms ist die Verbesserung der grenzüberschreitenden Erreichbarkeit in der deutsch-polnischen Grenzregion durch Bau und Modernisierung von wichtigen Straßenabschnitten sowie zur Entwicklung der Zusammenarbeit der Grenzstädte, zur Verbesserung der Zusammenarbeit der Polizei und des Grenzschutzes und zur Knüpfung von neuen Partnerschaften auf dem Gebiet der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober.
Beigeordneter Rainer Schinkel erklärt hierzu: „Wir setzen mit diesem Projekt die Zusammenarbeit mit unseren polnischen Partnerlandkreisen fort. Als gemeinsames Ziel wollen wir die Straßeninfrastruktur auf beiden Seiten der Grenze Schritt für Schritt verbessern. Das INTERREG-Programm hilft uns dabei.“