Frankfurt/Oder (kel). Erstmals spielte das Deutsch-Polnische Jugendorchester in der St. Marienkirche.

Es warb um Spenden für das Restaurierungs- und Ausstellungsprojekt „Bürger von heute für Bürger von damals – Rettet Frankfurts historische Gesichter“. Die jungen Musikerinnen und Musiker trugen Ohrwürmer von Beethoven und Mozart aber auch moderne Musik von Arvo Pärt vor. Der Este lebte zeitweilig in Berlin und komponierte nach dem Tod des Komponisten Benjamin Britten den Cantus in Memorian Benjamin Britten. Die ruhige Meditationsmusik für Glocke und Streichorchester kam bei den rund 300 Besuchern gut an. Und dies, obwohl der Dirigent Hannes Metze, der durchs Programm führte, befürchtete, dass nach dem Ende der Musik „mit Eiern geworfen wird“. Gewöhnungsbedürftig war jedoch Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur. Es wurde auf einem E-Klavier und nicht auf einem Konzertflügel gespielt. Viel Beifall erhielt die Klarinettistin Johanna Krech. Sie spielte professionell den zweiten Satz von Mozarts Klarinettenkonzert. Nach dem Ende des nachmittäglichen Konzerts standen  Besucherinnen und Besucher Schlange an den Spendenboxen.