Frankfurt/Oder (eb/gla). Deutsche und ukrainische Jugendliche setzten beim Upcycling ein Zeichen für Nachhaltigkeit.

Voriges Wochenende ging im EuroCamp am Helenesee die deutsch-ukrainische Jugendbegegnung „Ökologischer Fußabdruck – kreativ für einen Wandel“ der pewobe gGmbH Frankfurt (Oder) zu Ende. Mit vielen positiven Eindrücken und neuem Wissen verabschiedeten sich die Jugendlichen, die inzwischen zu Freunden geworden sind. Höhepunkt der Begegnung war die Ausstellung von Upcycling-Produkten in der Europa-Universität Viadrina am Freitag, 23. März 2018. Die Jugendlichen hatten in der Trödelhalle alte, nicht mehr verwendete Gegenstände gekauft, und mit viel Mühe und Liebe zum Detail aufgewertet. So entstanden Produkte, die einen neuen Zweck erfüllen, und echte Kunstwerke sind. Mit der Ausstellung wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Gesellschaft zu viel Müll produziert und Auswege daraus finden muss. Upcycling, also der Prozess alten Dingen neuen Zwecken zuzuführen, kann ein Weg sein, meinen die Jugendlichen.
Manuela Demel, verantwortliche Projektmanagerin, zeigte sich überaus zufrieden mit dem Verlauf des Projektes: „Die Jugendlichen waren kaum zu bremsen in ihrem Bestreben, qualitativ hochwertige Produkte herzustellen und ein Zeichen gegen Müllberge zu setzen. Sie konnten so etwas lernen und gleichzeitig konnten wir auf die Thematik aufmerksam machen. Aus meiner Sicht ist es perfekt gelaufen und wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft, denn wir wollen auch weitere Projekte mit unserem ukrainischen Partner realisieren.“
Das Projekt wird gefördert im Programm „Meet up! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), mit freundlicher Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung und des Auswärtigen Amtes.
Die pewobe gGmbH in Frankfurt (Oder) ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. 2003 richtete sie das „EuroCamp Am Helenesee – Internationale Freizeit- und Begegnungsstätte“ ein, das 2004 als erste Kinder- und Jugendeinrichtung im Land Brandenburg mit dem Brandenburgischen Qualitätssiegel für Tourismus, Stufe 1 zertifiziert wurde.