Eisenhüttenstadt (hn). Die Organisatoren haben es geschafft, dem Glanz der traditionellen Tanzwoche noch „eins drauf“ zu setzen.

War dieses Festival im vergangenen Jahr bereits durch viele Höhepunkte der Tanzkunst gespickt, zeigten die jungen Künstler auf der Bühne wiederholt Klasse Tanzkunst, begonnen beim von Fire & Flame, Tanzlust Jung & Alt und dem Tanzensemble kuz gestalteten Entree bis hin zum finalen Tanzprojekt „Pandoras Box“.
Martina Harz, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste im Rathaus, begrüßte die Gäste im fast bis auf den letzten Platz besetzten Zuschauerraum des Friedrich-Wolf-Theaters und zitierte den Schriftsteller Thomas Niederreuther (1909-1990), der Tanz als stärkstes Ausdrucksmittel der menschlichen Seele bezeichnete. „Die 27. Tanzwoche umfasst neun Veranstaltungen mit über 400 Mitwirkenden, die ein ideenreiches und faszinierendes Programm gestalten“, so Harz. Sie bedankte sich bei Regina Piehl, die mit ihrem Team seit 15 Jahren die Tanzwoche leitet und nun auch wieder alles auf das Beste vorbereitet habe, und begrüßte den Gastchoreografen Jeffrey Jimenez, der bereits zum zweiten Mal nach Eisenhüttenstadt kam, um ein „einzigartiges und mega schönes“ Projekt zu choreografieren.
Unter seiner Leitung entstand auch das diesjährige Projekt „Pandoras Box“ der Eisenhüttenstädter Tanzvereine. Dieses Jahr musste Jimenez nicht mehr Googeln, um heraus zu bekommen, wo Eisenhüttenstadt liegt. Er sagte sofort zu, als die Anfrage kam. Schließlich wusste er nun ganz genau, was ihn erwartete: höchste künstlerische Leistungen der jungen Tänzerinnen und auch einiger Tänzer, von denen es seiner Meinung nach mehr geben sollte.
Martina Harz kündete während der Eröffnung der Tanzwoche die Gäste vom Landesjugendballett, der Staatlichen Ballettschule Berlin, der Crackedlimit Fam und der TR Studios, die mit ihren Auftritten zum Gelingen des Abends beitrugen, an. Nachdem sie ihren Dank an alle Akteure und Arbeiter hinter der Bühne gerichtet hatte, begeisterten das Landesjugendballett und die Staatliche Ballettschule Berlin die Zuschauer mit klassischem Ballett.