Frankfurt/Oder (geh). Die Arbeitslosigkeit in der Stadt Frankfurt (Oder) ist im März weiter zurück gegangen.

Als einen „sonnigen Arbeitsmarkt” bezeichnete Mathias Lemcke, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) die aktuelle Situation.
Die Arbeitslosenzahl im Stadtgebiet hat sich von Februar auf März um 190 auf 2.819 Menschen verringert. Gleichzeitig waren das 364 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 9,4 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich noch auf 10,3 Prozent. Dabei meldeten sich 647 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos. 839 Personen hingegen waren bei der Jobsuche erfolgreich und konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die entspannte Lage führt Lemcke auch darauf zurück, dass die Wintermonate intensiv für Qualifizierungen genutzt wurden.
Der Bestand an Arbeitsstellen in Frankfurt (Oder) ist im März um 21 auf 592 gesunken. Im gesamten Agenturbezirk verwalteten die Leute der Arbeitsagentur 2.889 offene Arbeitsplätze. Mathias Lemcke: „Das ist ein ganz gehöriger Anstieg”. Auch mit dem Ausbildungsmarkt in Ostbrandenburg zeigte sich Lemcke während der monatlichen Pressekonferenz zufrieden. So gebe es 1.896 junge Menschen, die sich auf 1.819 Ausbildungsstellen bewerben. „Zumindest rechnerisch ist das ein ausgeglichener Ausbildungsmarkt”, so Lemcke.
Er appelliert an die Jugendlichen, die in diesem Jahr die Schule beenden, bis Ostern einen Termin im Berufsinformationszentrum zu machen. Zwar könnten dort nicht alle mit ihren Wunschberufen versorgt werden. „Aber unsere Berufsberater sind immer bemüht, gemeinsam mit den Jugendlichen einen Alternativberuf zu erarbeiten”, verspricht Mathias Lemcke.