Fürstenwalde (geh). Die Arbeitsmarktzahlen für November wurden vorige Woche bekannt gegeben.

„Eine Atempause auf hohem Niveau”, habe der Arbeitmarkt im vergangenen Monat eingelegt, sagte Jochem Freyer, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) in einer Pressekonferenz.
Im Geschäftsstellenbezirk Fürstenwalde hat sich die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um 14 auf 3.873 Menschen verringert. Das waren 243 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im November 2016 somit 7,6 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 8,0 Prozent. Dabei meldeten sich 612 Personen neu oder erneut arbeitslos - 31 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 631 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im November geringfügig um zwei auf  606 Stellen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 26 freie Jobs mehr. Dem Team in der Arbeitsagentur wurden im Oktober 119 freie Arbeitsplätze gemeldet. Seit Januar gingen 1.519 Stellen ein. Das ist eine Abnahme von 162 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Freyer befürchtet, dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten leicht ansteigen wird. Bis in den Februar hinein sei das aber einfach saisonal typisch.
Im kommenden Jahr verfügen die Leute der Arbeitsagentur über ein Budget von 12 Millionen Euro, das für Lohnzuschüsse, Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben werden kann. Damit solle dem hohem Personalbedarf entsprochen werden. Freyer appelliert an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, sich dem Markt zu öffnen und auch Quereinsteigenden oder Hilfskräften eine Chance zu geben. Er sagte: „Wer mehr als Mindestlohn zahlt oder einen unbefristeten Vertrag anbietet, kann Stellen besetzen”.