Wriezen (geh). Die drei Biologie-Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau der Oberstufe des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen fuhren in das „Gläserne Labor” nach Berlin-Buch. Die Schüler belegten das neurobiologische Labor und beschäftigten sich in Experimenten mit Fragen rund um Nerven, Gehirn und Lernen: Die Membrandurchlässigkeit, die Ausbreitungsgeschwindigkeiten von Nerven- und Muskelimpulsen beim Regenwurm und beim Menschen wurden ebenso erforscht wie die Vor- und Nachteile des Glückshormons Dopamin und die Ursachen der Alzheimer-Krankheit. Anschließend stellten die Teilnehmer in anspruchsvollen Vorträgen die Ergebnisse einander vor. Beim 12er-Biologie-Kurs ging es um ein Nachweisverfahren für einen genetischen Fingerabdruck. Anhand einer simulierten forensischen Situation konnte schließlich ein „Täter” ermittelt werden. Dieser Praxistag gab allen auch einen Einblick in das wissenschaftlich-technische Berufsfeld.