Frankfurt/Oder (gla). Bei der deutsch-polnischen Seniorenakademie hat das neue akademische Jahr begonnen.

Vor nunmehr 18 Jahren gründeten Mitglieder des Frankfurter und des Slubicer Seniorenbeirats die deutsch-polnische Seniorenakademie. Seitdem organisieren die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen und historischen Themen in Deutschland und Polen. Unterstützung bekommen sie von der Europa-Universität Viadrina und dem Collegium Polonicum. Beide Bildungseinrichtungen stellen der Seniorenakademie Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung.
Seit einiger Zeit gehört auch die „Arbeiten und Leben in historischen Gebäuden gemeinnützige GmbH“ (Arle) zu den Unterstützern des Seniorenprojekts, und hilft besonders bei der Öffentlichkeitsarbeit. „Dazu ist oft Geld nötig“, sagt Arle-Geschäftsführerin Christa Moritz. „Da haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie wir das finanzieren können.“
Die Lösung kam schließlich von der Euroregion Pro Europa Viadrina, die einen Antrag auf Fördermittel bewilligte. Durch die Zusammenarbeit mit Arle steht die Seniorenakademie jetzt auf einem festen Fundament, erklärt Dr. Frank Mende vom Seniorenbeirat Frankfurt (Oder). Davor gab es zum Beispiel Schwierigkeiten bei der Annahme von Spenden. „Wir hatten einen Vorstand, aber keine Rechtsgrundlage“, so Dr. Mende.
Im akademischen Jahr 2018/19 erwartet die Seniorenakademie Referenten wie den Landrat des Kreises Slubice Marcin Jablonski, der am Dienstag, 9. Oktober 2018 um 15 Uhr im Collegium Polonicum über Besonderheiten der Seniorenpolitik in seinem Landkreis sprechen wird. Am 13. November folgt ein Vortrag von Professor Piotr Salustowic zum Thema „Die verlorene Welt der Naiven in Polen“ um 16 Uhr an der Europa-Universität, und am 11. Dezember der Besuch einer Nussknackerausstellung. Die Veranstaltungen sind kostenlos, für alle zugänglich, und werden auf www.europa-uni.de und in der Regionalpresse angekündigt.