Frankfurt/Oder (eb/geh). Frankfurter-Bürger-Initiative (FBI) und BVB/Freie Wähler gehen mit Rudolf Haas als gemeinsamem Kandidaten in die kommende Landtagswahl.

Die FBI-Mitglieder nominierten den 63-Jährigen einstimmig. Der studierte Diplom-Forstwirt hat über viele Jahre in führenden Funktionen in der Forstwirtschaft und im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich gearbeitet. Sein beruflicher Weg führte den gebürtigen Österreicher zunächst nach Bayern, aber bereits vor zwanzig Jahren in die neuen Bundesländer. Zunächst in Dresden beheimatet, hat Rudolf Haas sich vor ein paar Jahren für Brandenburg als Wahlheimat entschieden und sowohl den Wohnsitz wie auch den Sitz seines Unternehmens nach Frankfurt (Oder) verlegt. Ehrenamtlich war er zuvor unter anderem als Landesvorsitzender der Grünen in Sachsen tätig. Über viele Jahre engagierte er sich zudem im Umweltschutz, unter anderem einige Jahre als Bundesschatzmeister des Umweltverbandes BUND. Haas ist Geschäftsführer und Inhaber eines mittelständischen Unternehmens und will sich im Fall seiner Wahl vor allem für die wirtschaftliche Belebung der Region Frankfurt (Oder) und Umgebung sowie eine wesentlich stärkere Unterstützung durch EU, Bund und Land stark machen. Das Vorstandsmitglied der Frankfurter-Bürger-Initiative (FBI) steht mit seinen weitreichenden Erfahrungen in der beruflichen und politischen Arbeit vor allem für eine transparente, solide und nachhaltige Haushaltspolitik. Haas sieht ein starkes Wohlstandsgefälle im Land Brandenburg, das aus seiner Sicht abgebaut werden muss.
Die offizielle Nominierung soll erst Ende November stattfinden. Die Wahl von Rudolf Haas gelte allerdings als sicher, wie Péter Vida, Landtagsabgeordneter für BVB/Freie Wähler schon jetzt mitteilt.