Frankfurt/Oder (daf). Über eine Spende in Höhe von 350 Euro durfte sich das Domizil „Offene Tür” der Frankfurter Tafel freuen.

Seit mehreren Jahren sammelt die Frankfurter Linke Spenden von Mitgliedern oder Sympathisanten, um die Frankfurter Tafel zu unterstützen. Anlässlich der Spendenübergabe vorige Woche sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken, Rene Wilke: „Auf der einen Seite ist es schade, dass es eine Tafel braucht, da es vielen Menschen nicht gut geht. Auf der anderen Seite ist es aber schön, dass es in der Praxis Menschen gibt, die sich dem Problem annehmen und das unterstützen wir seit Jahren”, wie der Fraktionsvorsitzende dazu sagte. Weiterhin möchte sich die Linke für die „Umverteilung von gesellschaftlichem Reichtum von oben nach unten einsetzen”, so Rene Wilke weiter. Er übergab den Scheck gemeinsam mit dem Linke-Bundestagsabgeordneten Thomas Nord und der Kreisvorsitzenden der Linken, Sandra Seifert.
Am vergangenen Freitag, dem 24. Februar 2017, hatte die Frankfurter Tafel ein Jahr am Standort  Topfmarkt 1 hinter sich. Projektleiterin Evelyn Blaschke nahm das zum Anlass, ein Fazit zu ziehen. Die Frankfurter Tafel wurde ihrer Ansicht nach „super gut aufgenommen”. Dabei spiele auch die „zentrale Lage” eine Rolle. Dass die Anzahl der so genannten Berechtigungskarten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sei, hänge wohl damit zusammen, dass die „Bedürftigkeit in Frankfurt auf Boden-Level ist”, wie die Projektleiterin weiter ausführte. Auf ihre insgesamt 33 ehrenamtlichen Mitarbeiter an diesem Standort kann sich Evelyn Blaschke immer verlassen. „Das sind meine Schätze hier”, dankte sie ihren Kolleginnen und Kollegen.
Jedoch müssten die Menschen, die hier arbeiten „auch die Nerven dafür haben”, wie Joachim Krauß, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Arbeitsloseninitiative, in deren Trägerschaft die Frankfurter Tafel ist, sagte. Gerade beim Umgang mit Kindern. Natürlich komme es, laut Evelyn Blaschke, auch vor, dass im Team „rumgemotzt” wird. Dennoch sei sich die Projektleiterin sicher, dass die „Frankfurter zufrieden sind, dass es uns noch gibt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind wir präsent für die Frankfurter”, so ihr Resümee.