Fürstenwalde (eb/gla). In der Eonedis Arena trafen sich die sechs leistungsstärksten Mannschaften zum Finale 2016 der Fußballpokalserie „Jugend gegen Gewalt mit Kriegsflüchtlingen“.

2014 wurde die Turnierserie angesichts steigender Flüchtlingszahlen mit diesem Motto von den jungen Leuten des Projekts „Jugend gegen Gewalt“ ins Leben gerufen. 16 Mannschaften nahmen in diesem Jahr an den acht Turnieren teil. Dabei wurde in Frankfurt (Oder), Fürstenwalde und Neuzelle nicht nur Fußball gespielt. Es war auch eine Gelegenenheit zum Kennenlernen anderer Kulturen, gemeinsamen Grillen und Diskussionsforen. Sogar Freundschaften entstanden. Das lobte Cosmos-Spieler Marco Schulz: „Nur das richtige Kennenlernen und Akzeptanz des Anderen, auch des Unbekanten, wird Integration möglich machen“. Angelo Gonzales, Flüchtling und Betreuer von „Alma Fürstenwalde“ sagte: „Diese Fußballpokalserie bringt Deutsche und Flüchtlinge näher. Wir sind gern dabei und freuen uns schon auf den Start der neuen Serie im Februar 2017“. Die Schirmherrschaft für das Finale hatte wie schon in den Jahren zuvor der Fürstenwalder Bürgermeister Ulrich Hengst übernommen. Das Turnier gewann „Alma“ vor „Krikett 1“  und „Krikett 2“, beide EAS Frankfurt. „DRK – EAS“ aus Eisenhüttenstadt wurde Vierter vor „Cosmos“ aus Frankfurt. Die Gesamtwertung des Jahres gewann „DRK – EAS“ vor „Cosmos“ und „TuS Klingetal“.