Friedland (geh). Rundum erneuert wurde ein Abschnitt der Kreisstraße 6715 in der zur Stadt Friedland gehörenden Ortslage Leißnitz.

Landrat Manfred Zalenga, Hanna Gläsmer, Dezernentin für Kreisentwicklung, Umwelt und Bauwesen  und Friedlands Bürgermeister Thomas Hähle haben vorige Woche gemeinsam mit Verantwortlichen der am Bau beteiligten Unternehmen diesen Streckenabschnitt wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben.
Ein knapp 300 Meter langer Bereich wurde grundhaft ausgebaut, die Ableitung des Oberflächenwassers neu zugeordnet und der das Ortsbild prägende Knotenpunkt verkehrssicher gestaltet. Bürgermeister Thomas Hähle lobte die jetzt sehr gute Verkehrsführung. Mit 5,5 Meter Breite entspricht der erneuerte Streckenabschnitt der Kreisstraße 6715 nunmehr den geltenden anerkannten Regeln der Technik. „Ein sicheres Befahren durch alle Fahrzeuge ist künftig gewährleistet, auch in Verkehrssituationen, in denen sich Lkw und Bus begegnen”, wird in einer Pressemitteilung aus der Kreisverwaltung Oder-Spree versichert. In Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltenden in Friedland wurden auch der vorhandene Gehweg an der Bushaltestelle sowie die Bereiche vor Gaststätte, Gemeindehaus und Feuerwehr umgestaltet.
Die finanziellen Aufwendungen für die Straßenbaumaßnahme betragen rund 387.000 Euro. „Das Land Brandenburg fördert mit Mitteln des Bundes 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Komplementärfinanzierung wurde aus dem Kreishaushalt abgesichert”, so Mario Behnke, Pressesprecher der Kreisverwaltung. Hinzu kommen Mittel aus der Stadt Friedland.
Als Ausgleich für die geringen Eingriffe in Natur und Landschaft werden bis Ende 2016 an der Kreisstraße 6715 zwischen Leißnitz und Kummerow 13 Linden neu gepflanzt.