Frankfurt/Oder (geh). Unbezahlbar sind die Anstrengungen, die die Männer von der Bürgerinitiative Paulinenhof vorige Woche auf sich nahmen. Sie bereiteten das Aufstellen der neuen Sandschütte vor. Bei brütender Hitze und in der prallen Sonne buddelten sie auf dem Spielplatz „Paulinchen” vier tiefe Löcher in den Sand. Daneben stellten sie Baumstämme, die das Spielgerät in der Höhe halten sollten. Denn der Beton, der Standfestigkeit garantiert, wurde erst zwei Tage später vom Frankfurter Grünflächenamt geliefert. Wer nicht in der Materie drin steckt, konnte kaum nachvollziehen, was die Männer dort taten. Aber sie wussten es ganz genau - was die Hauptsache ist. Zollstock, Holzkeile und eine kleine Motorsäge, Handtücher und ein kühles Frankfurter Radler für Zwischendurch waren unerlässlich. Im Vorfeld investierten Horst Fenner, Lothar Marchewski und Detlef Bedurke 140 Arbeitsstunden, um die Sandschütte zu bauen. Ideenfindung, Planung und Materialbeschaffung sind darin noch nicht enthalten. Die Männer haben die Prozedur gut überstanden. Und auch die neue Sandschütte ist heil geblieben. Somit ist „Paulinchen” um eine Attraktion reicher.