Ostbrandenburg (eb/geh). In der   Zentrale der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree e.G. präsentierten Wilfried Bremer, Leiter von „Jugend gegen Gewalt” und Beiratsmitglied Yvonne Zentner die Ergebnisse des 15-monatigen Integrationsprojektes: „ Willkommenskultur mit jungen Kriegsflüchtlingen… praktisch gelebt”.

Vorstand Ramona Roggan war voll des Lobes, sprach von beispielgebenden Ideen und spannenden Umsetzungsformen im  Projektzeitraum: „Wir gratulieren den  jungen Leuten vom Projekt Jugend gegen Gewalt. Unsere finanzielle Unterstützung dafür ist gut angelegtes Geld”. Die Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und die Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree e.G. stellten  insgesamt 8.900 Euro für das  Integrationsprojekt zur Verfügung.
Im Projektzeitraum  wurden 13  Turniere der  „Fußballpokalserie Jugend gegen Gewalt und für gelebte Integration” mit mehr als 3.200 Teilnehmern aus 26 Nationen in Frankfurt (Oder) und anderen  Städten Ostbrandenburgs organisiert. Verknüpft waren diese Veranstaltungen mit Workshops,  Informationsgesprächen und Kennenlernrunden. Es wurde aber auch gemeinsam gegrillt und gekocht.
Unter Beachtung des „Frühzeitigkeitsbeginns  für eine gelingende Integration” fanden sogar vier Kita-Vorschulturniere - als bundesweite Neuheit - mit Teams aus Deutschland, Polen und Kriegsflüchtlingskindern sowie  drei  „Integrationskinderfeste” statt. Über 1.500 Kinder aus 16 Nationen lernten sich so bei Sport und  Spiel  nicht nur  näher kennen. Es wurden auch kulturelle Gebräuche und die Akzeptanz des Anderen, auch des Unbekannten, vermittelt.
Im Projektzeitraum gab es acht Spendenaktionen für  deutsche kinderreiche und alleinerziehende Familien und Kriegsflüchtlingskinder. Dabei kam die Erziehungs- beziehungsweise Bildungsmethodik „Projektosterhase” und „Projektweihnachtsmann” wirksam zum Einsatz. Insbesondere bei den Flüchtlingskindern konnten damit Bildungsinhalte über ihre neuen Heimat vermittellt werden.  Weil Flüchtlingshilfe auch verstärkt deutsche Kinder von Alleinerziehenden und aus kinderreichen Familien einbinden sollte,  wurde im Juli 2017 innerhalb der  „Projekttage Jugend gegen Gewalt  2017” ein  Fest in Tropical Island gemeinsam mit Flüchtlingskinder durchgeführt. Wilfried Bremer: „Wir glauben, dass diese Form von Kinderfesten noch mehr der Nachhaltigkeit von  Integration, aber  auch dem sozialen Frieden dient”.
„Unser Wunsch ist, dieses einzigartige Integrationsprojekt mit all seinen Wirkungen in Bildung, Erziehung, Umsetzung von Menschenrechten und Achtung  der Menschenwürde auch 2018 weiterzuführen”, so Bremer. „Wir haben viel Herzblut und Energie in das Projekt gesteckt. Alle haben eine Menge dazu gelernt und wir hatten dabei auch  viel Spaß.”