Neutrebbin (eb/gla). An der Oderbruch-Oberschule fand der dritte Aktionstag statt. Jean-Paul Lockwald aus der Klasse 9/2 berichtet:

Mangas, Musik und miteinander reden, all das gehörte zum Aktionstag an der Oderbruch-Oberschule, der sich nun zum dritten Mal jährte. Am letzten Schultag vor den Osterferien durften sich die Schüler noch einmal in zehn verschiedenen Workshops austoben. Die Projektleiter kamen aus  verschiedenen Orten und Bereichen. Eine Besonderheit und Premiere war der Mangaworkshop.
Anna-Lu Krause aus der 9/2 und Marvin Schwarz aus der 9/1 bereiteten selbständig diesen Workshop vor, den sie auch allein durchführten, wie alle anderen Workshopleiter ihre Workshops auch, von 8 bis 13 Uhr. Selbstbewusst, überzeugend und leidenschaftlich zeichnete Anna-Lu zunächst eine Vorlage für die Schüler. Danach skizzierte sie Schritt für Schritt an der Tafel Mangas und die Teilnehmer zeichneten nach. Daniel Gieseler und Thea Kreissl, beide 9/2, erzählten, dass sie sich für dieses Projekt entschieden hatten, weil sie das Thema sehr interessant fanden. Besonders gut gefiel ihnen die Einführung, da Anna-Lu dieses Zeichnen zuvor sehr ausführlich erklärt hatte. Marvin informierte über das ferne Land und servierte japanischen Tee. Selbst Sonja Woiwode, Klassenleiterin der 9/1, staunte nicht schlecht über die souveräne und interessante Arbeit der beiden Schüler. „Sicherlich haben wir noch mehr solche Talente. Es gilt nur, sie zu entdecken“, so Sonja Woiwode.
In der Küche fand der Workshop „Kochen International“ statt. Der selbstgemachte Humus war einfach köstlich, die Fleischbällchen viel leckerer als in einem schwedischen Möbelhaus und die Salate schmeckten pikant frisch. Josephine Ott aus der 10/2 wollte andere Kochkulturen kennenlernen. Ihr gefiel besonders das gemeinsame Arbeiten und Reden während des Kochens sowohl mit den Teilnehmern als auch mit den Projektleitern. Teamwork war hier das A und O.
Für Theaterbegeisterte der ganz besonderen Art war das „Schattentheater“ der Höhepunkt.  Valentyna Zolotoverkha aus der 10/2 sagte: „Ich bin durch Zufall auf das Projekt gekommen. Aber es macht mir sehr viel Spaß, weil ich es mit meiner Freundin Vanessa mache.“ Vanessa Baldt ist eine ehemalige Schülerin der Schule und leitete dieses Projekt. In Gesprächen macht Vanessa immer wieder deutlich, wie dankbar sie für alles ist, was sie an der Oderbruch-Oberschule gelernt hat.
„Streetart/Hip-Hop“ ist ein weiterer Workshop, der das Interesse vieler Schüler geweckt hatte. Hanna Mayer-Penà aus der 10/2 bekundete ihr Interesse am Hip-Hop. Dies sei auch der Grund für die Wahl dieses Projektes gewesen. Ihr machte das Projekt Spaß, egal ob sie Schablonen herstellten und besprühten oder rausgingen und dort sprayten.
Sportlich ging es im Workshop „Akrobatik“ zu. Paul Damke aus der 8/2 entschied sich für diesen Workshop, weil er sich gern sportlich betätigt. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit Cybermobbing. Ein Workshop für die ganze Klasse? Ob das so geplant war? Zumindest sagte Robby, dass ihm der Workshop über Cybermobbing sehr viel Spaß macht. Aber besonders gut sei die Gruppenarbeit, um die Teamfähigkeit der siebten Klasse zu stärken.
Die Schüler des Workshops „Youtube“ hatten wie der  Workshopleiter Hüseyin sehr viel Spaß an der Arbeit, denn er und die Jugendlichen konnten ihre Gedanken ausleben. Er sagte, dass er gern öfter herkommen würde.  
Max Schurkus aus der 9/1 entschied sich für den Workshop „Digitale Musik“. Er wollte unbedingt wissen, wie das denn so ist mit den Beats bauen.  Das wurde ihm hier beigebracht. Ihm gefiel alles am Projekt. „Aber jetzt brauchen wir mehr Bass“, sagte er, und programmierte weiter.
Alles in allem war auch dieser dritte Aktionstag ein gelungenes Event des weiteren Zusammenwachsens und respektvoll miteinander Umgehens an unserer Oderbruch-Oberschule.
Im Namen der Schulleitung, Lehrer und Schüler möchte ich mich bei allen Akteuren recht herzlich bedanken. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.