Frankfurt/Oder (gla). Die Kunstwerke der Marienkirche können restauriert werden.

Die Spendenaktion „Bürger von heute für Bürger von damals - Rettet Frankfurt historische Gesichter“, ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder)-Lebus und der Stadt Frankfurt, hat ihr Ziel erreicht. Innerhalb eines Jahres wurden 41.000 Euro gesammelt. Als sich herausstellte, dass weitere Gelder für die Restaurierung der Gemälde und des Hochaltars notwendig waren, stellte die Evangelische Kirche 18.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Der Restbetrag stammt aus weiteren Spenden, unter anderem vom Frauenunternehmen, in dessen Namen Sylvia Butry 1.369,77 Euro überreichte.
Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Oder-Spree hatten versprochen, das Doppelte der gesammelten Spenden bereitzustellen. Dementsprechend übergaben der Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Friedrich-Wilhelm von Rauch, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree Veit Kalinke und sein Stellvertreter Dr. Thomas Schneider nach einer Andacht in der Sankt-Gertraud-Kirche 94.000 Euro an Pfarrerin Beatrix Forck und Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke.
Beatrix Forck dankte allen Spendern und verglich sie mit den biblischen drei Weisen aus dem Morgenland. „Wir sagen Dir Dank, dass Institutionen Deinem Stern gefolgt sind“, betete sie. Dr. Martin Wilke sagte, dass mit den Fenstern die Seele, mit den Glocken die Stimme und mit den Gemälden jetzt die Gesichter der Marienkirche zurückkehrten.
Mindestens 108 Menschen haben Beträge von 5 bis 5.000 Euro gespendet. Viele davon gingen anonym über Spendenbüchsen ein. „Jeder, der Geld gegeben hat, hat gesagt: Diese Stadt ist auch meine Stadt“, sagte Friedrich-Wilhelm von Rauch.