Fürstenwalde (eb/geh). Die SPD Oder-Spree fordert eine gemeinsame Vorgehensweise von Kreisverwaltung, KWU, Forst, Polizei und örtlicher Ordnungsämter gegen illegale Müllablagerungen im Landkreis.

Alte Matratzen am Wegrand. Prall gefüllte Müllsäcke mitten im Wald. Die Müll-Vandalen werden immer dreister. Deshalb fordert die SPD Oder-Spree die Behörden auf, jetzt in konzertierten Aktionen gegen die Umweltverschmutzer im Landkreis Oder-Spree vorzugehen. „Ein gemeinsamer Außendienst soll die Kontrolle an den Schwerpunkten der illegalen Müllentsorgung verstärken und gegen die Verursacher Bußgeld- oder Strafverfahren einleiten“, so der SPD-Unterbezirksvorsitzende Frank Steffen. Die Koordination sollte bei der Kreisverwaltung liegen.
Die SPD-Fraktion im Kreistag soll einen entsprechenden Beschlussantrag für die nächste Sitzung des Kreistages am Mittwoch, dem 20. Juni 2018 vorbereiten. Landrat Rolf Lindemann wird gebeten, in der nächsten Beratung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren ein gemeinsames Vorgehen zu erörtern und eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Maßnahmen zu gründen.
Die illegalen Müllablagerungen haben an vielen Orten, besonders in den Wäldern und in landschaftlich reizvollen Gebieten dramatisch zugenommen, so die SPD-Mitglieder. Die örtlichen Ordnungsbehörden hätten kaum Möglichkeiten und Mittel, um Umweltsünder gezielt aufzuspüren und zu bestrafen. Frank Steffen: „Deshalb bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens von Landes-, Kreis- und Kommunalbehörden“.
Beispiele aus dem Landkreis Barnim und dem Berliner Bezirk Neukölln zeigten, dass ein offensives Auftreten der Behörden die illegalen Müllentsorger abschrecken kann.
Die SPD Fürstenwalde trifft sich am Samstag, dem 2. Juni 2018 um 10 Uhr am Kreisverkehr Kaufland Nord und wandert in Begleitung des Stadtforstes zum Buschgarten. Bis zirka 12 Uhr soll der Wald durch viele fleißige Hände von illegalen Müllecken befreit werden. Interessierte sind eingeladen.