Storkow (eb/geh). Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2016 ging das Weihnachtssingen auf der Burg Storkow voriges Jahr in eine gelungene und sehr stimmungsvolle zweite Runde.

Es kamen an die 600 Besucher zum gemeinsamen Weihnachtssingen und verwandelten die Burg in ein singendes Lichtermeer. Damit dürfte nun endgültig der Grundstein für eine immer wiederkehrende Traditionsveranstaltung gelegt sein. Bei Kerzenschein, Glühwein und vielen Leckerei wird am Tag vor Heiligabend gesanglich auf Weihnachten eingestimmt.
Um 18 Uhr betrat der 25-köpfige Chor - zusammengesetzt aus Mitgliedern der Musikschule Fröhlich und den Alt-Stahnsdorfer Singvögeln - mit allerhand Instrumenten ausgestattet, die Bühne der Burg und animierte die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen.
Der Chor begann mit „Komm ruft es aus den Bergen“ und „Bald nun ist Weihnachtszeit“. Gesungen wurde neben den klassischen Weihnachtsliedern auch neues wie „Merry Christmas allerseits“ und fremdländisches wie „Feliz Navidad“. Eventuellen Textunsicherheiten wurde vorgegriffen, indem die Liedertexte zum einen von Leinwänden abzulesen waren und zusätzlich Liederbücher verteilt wurden.
Ein ganz besonderer Moment mit „Gänsehautfeeling“ kam auf, als Frau Holle zum Lied „Leise rieselt der Schnee“ ihre Flocken von der Burghofempore niederfallen ließ.
Stefanie Lemcke vom Veranstaltungsmanagement auf der Burg Storkow schwärmt in einer Pressemitteilung: „Alles in allem sind der Abend und das Singen mit so vielen Menschen einfach überwältigend. Man hört zu und singt mit, ist dabei einfach glücklich und um nichts Anderes geht es”. Die Veranstalter möchten sich ganz herzlich bei allen am Weihnachtssingen Beteiligten - der Musikschule Fröhlich, den Alt-Stahnsdorfer Singvögeln, dem Friedensdorf Storkow, Brandenburg Entertainment und vielen weiteren für diese „wunderbare Veranstaltung” bedanken.