Eisenhüttenstadt (eb/geh). Bürgermeister Frank Balzer folgte gemeinsam mit Frank-Uwe Gerlach, Leiter Wirtschaftsmanagement, einer besonderen Einladung zum Hanse Club Wirtschaft für Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt.

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Industrie, Banken und Versicherungen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verbänden, Freiberufler und Privatpersonen diskutierten mit Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung über Infrastrukturmaßnahmen für die Region mit dem Schwerpunkt auf der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Städte Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt.
Frank Balzer nutzte diesen Clubabend, um auf wichtige Themen wie die Notwendigkeit der Verdichtung der Regionalexpresslinie 1 bis Eisenhüttenstadt, den baldigen Ausbau des Bahnhofs inklusive seiner Barrierefreiheit und auf die Ertüchtigung der Schleusen auf dem Oder-Spree-Kanal hinzuweisen. Für seine Anregungen und Wünsche an die Ministerin erhielt er die volle Zustimmung aus dem Teilnehmerkreis des Hanse Clubs.
Balzer verwies auf eine notwendige Teilentschuldung auch für die ehemaligen kreisfreien Kommunen, wie zum Beispiel Schwedt und Eisenhüttenstadt und forderte außerdem vom Land mehr Zeit für die Abarbeitung der geförderten Baumaßnahmen in den Kommunen. In der Praxis reiche das Land Brandenburg zwar umfangreiche Fördermittel aus, die momentane Situation in den Planungsbüros und bei den Fachkräften lasse jedoch keine zügige beziehungsweise kurzfristige Bearbeitung zu.