Berlin (geh). In der vergangenen OderlandSpiegel-Ausgabe wurde ein Stand auf dem Einheitsmarkt am Berliner Ostbahnhof verlost.

Auch wenn es ein bisschen kurzfristig war -  mit Thomas Kießig aus Eisenhüttenstadt gab es einen Gewinner. Zunächst wollte er den Riesen-Flohmarkt für einen Ausflug mit der Familie nutzen. Dann dachte Thomas Kießig sich aber: „Warum nicht eigentlich mit einem eigenen Stand dabei sein?” So beteiligte er sich an der Verlosung und hatte Glück. „Das ist eine tolle Sache”, schrieb der 30-Jährige in seiner Mail. „Als dann am Montag die überraschende Nachricht kam, dass wir den Stand gewonnen haben war die Freude groß”, erzählt der Gewinner.
Schnell war der Kontakt zu Regina Pröhm vom Veranstalter oldthing - Pröhm & Schrottmeyer GbR hergestellt, um das Organisatorische zu klären.
Dann musste alles ganz fix gehen. Schließlich wollte er schon am nächsten Morgen mit Sack und Pack in Berlin dabei sein.
Thomas Kießig: „Fleißig packten wir die Kisten und machten uns am Dienstag morgen auf den Weg nach Berlin. Um 7 Uhr begannen wir mit dem Aufbau unserer vielen Sachen auf der bereitgestellten Verkaufsfläche”. Im vergangenen Jahr hatte der frischgebackene Papa mit seiner Freundin schon an einem Flohmarkt in Eisenhüttenstadt teilgenommen. Jetzt - mit dem Nachwuchs - war das nicht mehr so ohne weiteres möglich. Die Kisten landeten auf dem Dachboden. Die Möglichkeit, die die Verlosung geboten hatte, wollte sich Thomas Kießig nicht entgehen lassen. Zwar blieben Freundin und Baby zuhause in Eisenhüttenstadt, aber der Rest der Familie war genauso Feuer und Flamme wie der Gewinner selbst.
„Es dauerte nicht lange und die ersten Interessierten kamen und kauften. Der Flohmarkt war sehr gut besucht”. Und trotz mehrerer kleiner Regenschauer ließen sich die Eisenhüttenstädter die Laune nicht verderben. Selbst die Besucher habe der Regen nicht abgeschreckt.
Auf Nachfrage sagte versicherte Thomas Kießig, dass er das definitiv nochmal machen würde - auch ohne Verlosung. „Der Tag hat sich wirklich gelohnt”, meint er im Nachhinein. Und schmunzelnd ergänzt er: „Wir haben gut Geld gemacht”.