Seelow (gla). Am letzten Maiwochenende wurde die Europameisterschaft im Autocross ausgetragen.

Über 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten das Motorsportereignis pro Tag. Die Rennen waren gut organisiert und begannen ohne Zeitverzögerungen. Auch kam es nur zu einem nennenswerten Unfall, wegen dem der österreichische Buggy 1600-Fahrer Philips Stenzl zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.
Als Favorit im Super Buggy galt der siebenfache Europameister Bernd Stubbe. Er wurde dieses Jahr zweiter. Der Franzose Florent Tafani, 2016 Europameister in der Klasse Buggy 1600, fuhr dieses Jahr bei den Super Buggies mit und belegte den dritten Platz. Platz eins ging an seinen Landsmann Johny Feuillade.
Ein Publikumsliebling war Adriaan Boele. Der Niederländer ist seit einem Rennunfall im Jahr 2014 querschnittsgelähmt. 2016 kehrte er zum Autocross zurück und belegte dieses Jahr den dritten Platz beim Touring Autocross. Sein Skoda Fabia ist so umgebaut, dass er komplett mit den Händen bedient werden kann. Nach der Disqualifizierung des Tschechen Martin Samohyl rückte Adriaan Boele auf den zweiten Platz hinter dem Tschechen Ales Fucik auf. Dritter wurde dadurch der Ungar Adam Kiss. Im Junior Buggy siegte Matvey Furazhkin, im Buggy 1600 Kevin Peters.