Fürstenwalde. Die Kriminalität in der Domstadt ist im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum leicht gesunken.

Von Katja Gehring


Das ergab eine Statistik, die Frank Bonack, Polizeihauptkommissar und Leiter des Polizeireviers Frankfurt (Oder) in der jüngsten Frankfurter Stadtverordnetenversammlung ausgewertet hat.
Standen zwischen Januar und Juni 2015 noch 2.819 Delikte zu Buche, sind es 2.641 in diesem Jahr. Einen großen Anteil macht dabei der Diebstahl aus. Straftaten in diesem Bereich ergaben im 1. Halbjahr 2015 eine Quote von guten knapp 40 Prozent. In diesem Jahr sind es für die ersten sechs Monate immerhin noch 35 Prozent. 28 Menschen aus Fürstenwalde meldeten in den ersten beiden Quartalen den Diebstahl ihres Autos. Aus Kraftfahrzeugen wurden Dinge aber schon 104 Mal gestohlen. Voriges Jahr waren es im selben Zeitraum gut zehn Delikte dieser Art mehr. 45 Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder brachten Diebstähle aus Kellerräumen zur Anzeige.
Von Straftaten sind laut vorgestellter Statistik besonders die Inhaberinnen und Inhaber von Geschäften betroffen. Hier kam es schon 187 Mal zu einem Diebstahl. Fahrräder wurden in Fürstenwalde in den ersten sechs Monaten 2016 insgesamt 101 Mal geklaut. Und 59 Mal wurde der Polizei ein Einbruch in Wohnungen gemeldet. Diese Zahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.
Zu einem Handtaschenraub kam es im ersten Halbjahr 2016 glücklicherweise erst dreimal. In Garagen wurde bereits 18 Mal eingebrochen. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl bei 26 Garageneinbrüche. Die Zahl der Einbrüche in beziehungsweise der Diebstähle aus Gärten hingegen liege laut Bonack konstant um die 50 in beiden Zeiträumen.