Ostbrandenburg (geh). Die Euroregion Pro Europa Viadrina, Mittlere Oder e.V. veranstaltete Ende Mai in der Burg Friedland einen Workshop zu deutsch-polnischen Kooperationen.

Vertreter der kommunalen und der Vereinsebene diskutierten über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit polnischen Partnerinstitutionen, tauschten sich aus und erhielten wertvolle Tipps und Anregungen von Marlen Rost, der Amtsdirektorin vom Amt Odervorland und von Thomas Hähle, Bürgermeister der Stadt Friedland. Beide arbeiten bereits seit vielen Jahren mit der Gemeinde Lubiszyn und der Stadt Sulecin zusammen. Katja Kraft, Mitarbeiterin im Zentrum für interkulturelles Lernen der Europa-Universität Viadrina ergänzte die Inhalte des Treffens um die Aspekte der interkulturellen Kompetenzen im deutsch-polnischen Kontext. Außer Fragen wie „Wie kann ich mich gut auf eine Zusammenarbeit mit einer polnischen Partnerinstitution vorbereiten?“ oder „Wie finde ich eine Partnerinstitution?“ wurden auch ganz praktische Aspekte diskutiert. So wurde beispielsweise erklärt, warum polnische Gäste immer viele Geschenke mitbringen.  
„Der Workshop war als Plattform für den Erfahrungsaustausch gedacht. Wir hoffen, den Teilnehmern praktische Tipps für die Zusammenarbeit mit polnischen Partnerinstitutionen gegeben zu haben. Wir schätzen das große Engagement für die deutsch-polnische Zusammenarbeit in unserer Region und versuchen immer diese Arbeit zu unterstützen, auch mit finanziellen Mitteln - des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes“, so der Geschäftsführer des Mittlere Oder e.V., Toralf Schiwietz.
Der Workshop war Teil des von der Euroregion im Rahmen eines Interreg-Kooperationsprogramms durchgeführten Projekts „Coaching Viadrina“.