Ostbrandenburg (eb/geh). Der Achtklässler Jakob Schröder vom Evangelischen Johanniter-Gymnasium Wriezen hat das Finale der Landesolympiade Physik erreicht und wurde nun über zwei Tage in Frankfurt (Oder) „auf Herz und Nieren“ zu seinen Physikkenntnissen geprüft.

Nach einer vierstündigen Klausur folgte am zweiten Tag eine experimentelle Klausur. Zwar konnte der vierzehnjährige Altranfter beachtliche Ergebnisse erbringen, doch am Ende langte es in diesem Jahr nicht für einen der vorderen Plätze. Allerdings war die erstmalige Teilnahme und der anschließende Rundgang im „IHP-Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik“ Motivation genug, um es im nächsten Jahr noch besser zu machen.
Bei der 27. „Landesolympiade junger Physiker*innen“ des Landes Brandenburg wurden auch in diesem Jahr wieder die besten Schülerinnen und Schüler im Fach Physik gesucht und im Anschluss an einen zweitägigen Test die Favoriten in den einzelnen Klassenstufen geehrt. Im Finale trafen die qualifiziertesten Schüler der dritten Runde des Wettbewerbs aufeinander. In der ersten Runde bearbeiteten die Schüler einige Aufgaben zu Hause und in der zweiten Runde schrieben sie eine Klausur in ihrer Schule. Die besten Zwölf einer jeden Jahrgangsstufe erreichten das Finale, das traditionell am Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder) durchgeführt wurde.
Am Ende des diesjährigen Durchgangs gab es trotz des verpassten Siegertitels dennoch lachende Gesichter in der Wriezener Delegation: Zu ihrer beider Überraschung wurde der Physiklehrer von Jakob Schröder durch Bildungsstaatssekretär Dr. Thomas Drescher ausgezeichnet. Tom Schwenk, der seit vielen Jahren als Physik- und Sportlehrer am Evangelischen Johanniter-Gymnasium Wriezen arbeitet, erhielt zusammen mit zwei weiteren Lehrkräften eine Urkunde als Anerkennung für seine ehrenamtlichen Verdienste im Zusammenhang mit der „Landesolympiade junger Physiker*innen“.