Frankfurt/Oder (eb/daf). Der städtische Sicherheits- und Präventionsrat lud zur Fahrradcodierungsaktion ein.

In der Citywache an der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße nutzten Frankfurterinnen und Frankfurter das Angebot, um ihr Fahrrad wirksam gegen Fahrraddiebstahl zu sichern. Vor Ort erhielten sie vom Polizeihauptkommissar Peter Kanzler und von Jana Sabbath, Mitglied des Sicherheits- und Präventionsrat nicht nur die Gelegenheit, ihr Fahrrad codieren zu lassen, sondern konnten auch ihren Drahtesel auf Verkehrssicherheit prüfen lassen und wertvolle Tipps zur Sicherung des Rads bekommen.
Um das Fahrrad zu codieren, waren einige Schritte erforderlich, die Zeit in Anspruch genommen haben. Zuerst erhielt der Gast eine Seriennummer, für die er unterschreiben musste. Anschließend wurde diese Nummer, bestehend aus Zahlen und Buchstaben, meist auf dem Rahmen des Fahrrads aufgetragen. Um die Nummer dauerhaft erkennen zu können, wurde eine Paste auf die Schablone gestrichen. Nach einigen Sekunden wurde die Schablone vorsichtig entfernt und Klebereste mit einem Reinigungstuch gesäubert. Zu guter Letzt wird auf die Nummer ein Warnaufkleber aufgetragen. Dieser hat die passende Warnung an alle Diebe: „Finger weg - Rad ist codiert!”.
Der Warnaufkleber hat drei Vorteile, wie Peter Kanzler im Nachgang erklärte. Erstens ist die Nummer schnell zu finden. Zweitens schreckt es Diebe ab, die damit erkennen können, dass das Fahrrad codiert wurde, und außerdem schützt es die Nummer vor schwierigen Witterungsverhältnissen. Damit ist zwar die Codierung des Fahrrads erfolgt, aber gänzlich abgeschlossen ist der Schutz vor Diebstahl dennoch nicht. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen ihr Fahrrad mit der neuen Nummer entweder per Formular, welches sie in der Citywache erhielten oder auf www.selectadna.de registrieren. Hierzu ist eine Kit-Nummer und eine PIN zur Anmeldung erforderlich, die ebenfalls auf dem Formular sichtbar ist.
Passend zu der Codierungsaktion findet vom 26. August bis 15. September 2018 das Stadtradeln statt. Der diesjährige Stadtradel-Star von Frankfurt ist Baudezernent Jörg Gleisenstein. Er nutzte ebenfalls die Fahrradcodierungsaktion, um sein Rad besser zu schützen. Zum Stadtradeln sagte er: „Das Fahrrad ist für mich Ausdruck von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Es bringt mich schnell und preiswert ans Ziel und macht einfach sehr viel Spaß. Bei meiner dritten Teilnahme am Stadtradeln möchte ich nun diese Kampagne repräsentieren und viele Menschen dazu gewinnen, die Vorteile des Fahrradfahrens selbst zu erleben. Dazu werde ich beim Stadtradeln-Blog berichten und möglichst oft bei den angebotenen Touren mitfahren.“
Alle, die in der Stadt Frankfurt (Oder) wohnen, arbeiten, einem Verein in der Stadt angehören oder hier zur Schule oder Universität gehen, können am Stadtradeln teilnehmen. Die Anmeldung erfogt über www.stadtradeln.de. Gefahrene Kilometer werden im Online-Radkalener, mit der Smartphone-App oder telefonisch beim Team-Kapitän eingetragen.