Eisenhüttenstadt (hn). Zu einer Erkundungstour durch das Rathaus trafen sich zehn Kinder im Rahmen des Eisenhüttenstädter Feriendiploms.

Sie wollten erfahren, was denn da so eigentlich gemacht wird.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Dagmar Püschel erläuterte Gabriele Haubold, Bereichsleiterin Stadtplanung, am Stadtmodell die Größe und Geschichte der Stadt.
„Wir beteiligen uns als Rathaus am Feriendiplom, das vom Stadtteilbüro offis organisiert wurde”, erklärte die Bürgermeisterin. „Heute dürfen sich die Kinder neben dem Standesamt auch das Einwohnermeldeamt und den Blitzerwagen ansehen.” In der Bußgeldstelle erfuhren die Jungs und Mädels, wie es mit dem Blitzerfoto weiter geht, wenn nach der Aufnahme automatisch ein Verwaltungsvorgang eingeleitet wurde.
Neugierig nahmen sie den Blitzerwagen in Augenschein, wurden von Ordnungsamtsmitarbeiter Klaus-Dieter Schmid darüber aufgeklärt, dass die Geschwindigkeitskontrollen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dienen und keine Schikane sind. „Wir machen eine vorbeugende Arbeit”, so Schmid zu den Kindern. „Denn wer einmal geblitzt wurde, fährt künftig langsamer. Das ist für Eure Sicherheit.” Zur Erinnerung schoss er ein Foto der Kindergruppe, das jedoch nicht kostenpflichtig war, aber in der Bußgeldstelle betrachtet werden konnte.
Nach einem Rundgang durch das Rathaus mit Besichtigung des Sitzungssaals der Stadtverordnetenversammlung empfing die Bürgermeisterin die Schüler mit kühlen Getränken und Süßigkeiten und gab ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zur Erinnerung an diesen Tag konnten die Kinder noch ein kleines Souvenir mit nach Hause nehmen.