Frankfurt/Oder (geh). Ferienkinder trafen sich vorige Woche zur Rathaus-Rallye.

„Das war eine spannende Runde”, sagte Vera Kubler aus der Pressestelle, nachdem sie die Teilnehmer der Rallye gut eine Stunde lang durch das Haus geführt hatte. Dabei waren Kindergartenkinder, Grundschüler aber auch Eltern und Großeltern. Sie alle erhielten einen Einblick in das Gebäude und in die anfallenden Aufgaben.
Zu Beginn erzählte Vera Kubler, dass es das Rathaus seit dem Jahr 1253 gibt. Zunächst war es eine Kaufhalle, später wurde es zum Ort, an dem die Menschen sich Rat holen können. „Und oftmals auch bekommen”, so die Mitarbeiterin der Pressestelle. Danach erklärte sie den Interessierten die Fahne von Frankfurt (Oder), die aus den Farben Rot, Grün, Weiß und dem Stadtwappen besteht. Als nächstes durften die Mädchen und Jungen im Standesamt eine Hochzeit nachspielen. Sie erfuhren dabei, dass Trauungen nur von dafür ausgebildeten Standesbeamten vorgenommen werden dürfen. Die einzige Ausnahme bilde hier der Oberbürgermeister. Er darf das auch ohne Qualifizierung.
Vom Standesamt ging es in die Poststelle. Hier übten sich die Kinder im Setzen von Posteingangsstempeln, lernten die Frankiermaschine kennen und rätselten, wieviele Briefe hier täglich bearbeit werden müssen. Es sind bis zu 500 Stück. Natürlich darf bei einer Führung durch das Rathaus auch die Besichtigung des Büros vom Oberbürgermeister nicht fehlen. „Hier ist die Kommandozentrale”, präsentierte Vera Kubler den Raum in der zweiten Etage. Zum Glück ist Dr. Martin Wilke gerade im Urlaub, so dass sich alle ungestört an dessen Schreibtisch setzen konnten.
Nach der Rallye sollten die Mädels und Jungs in einem Quiz beweisen, ob sie gut zugehört haben. Dafür winken am Ende der Sommerferien kleine Preise.
Die Rathaus-Rallye war Teil des Ferienkalenders. Bärbel Kaupp, die ihren Enkel Adriano schon beim Klettern, zum Hundesportverein und nun auch während der Rallye begleitet hatte, meint: „Die Aktion ist so eine schöne Sache. Die sollte unbedingt beibehalten werden”. Sie hofft, dass nächstes Jahr wieder genügend Partner dafür gefunden werden.