Frankfurt/Oder OT?Güldendorf (gla). Letztes Wochenende wurden das 110-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr und das Erntefest in Güldendorf gefeiert.

Schon am Samstag gab es viel zu sehen und zu tun. Im Gerätehaus entspannten sich die Feiernden bei Kaffee und Kuchen. Rundherum boten Händlerinnen und Händler Speisen, Getränke, Souvenirs, landwirtschaftliche und kunsthandwerkliche Waren an. Am Ufer des Sees konnte unter anderem beobachtet werden, wie ein Holzschnitzer Skulpturen mit der Kettensäge herstellte.
Auf der Seestraße, die während der Feierlichkeiten für den Verkehr gesperrt war, wurden alte und neue Feuerwehrfahrzeuge  und -geräte ausgestellt. Währenddessen lief ein abwechslungsreiches Programm im großen Festzelt.
Am Sonntag war es Zeit für den Festumzug durchs Dorf. Schaulustige sammelten sich im Schatten der Bäume und an den sonnigen Terrassen und Hängen  der Seestraße. Von dort sahen sie zu, wie Pferdewagen, Traktoren, Trabis und Feuerwehrwagen der verschiedensten Sorten vorbeizogen. Gleich am Anfang der Kolonne wurde die aus unterschiedlichen Getreidesorten geflochtene Erntekrone auf einem einspannigen Fuhrwerk präsentiert. Es folgten der Karnevals-Club und der Heimatverein von Güldendorf, Feuerwehrleute aus Wiesenau, Finkenheerd, Lossow, Lichtenberg, Booßen, Hohenwalde und so weiter, sowie Bäuerinnen und Bauern aus der Region.
Danach hielt Bürgermeisterin Brunhild Greiser eine Festrede, bevor die Männer der freiwilligen Feuerwehr von Güldendorf die Erntekrone auf dem Seeplatz aufstellten. Kurz darauf wurden weiße Tauben fliegen gelassen. Nach diesem offiziellen Teil ging es weiter mit Schlager- und Blasmusik im Festzelt.