Frankfurt/Oder (daf). Am vergangenen Wochenende wurde im Turm24 zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Fifa-Turnier gespielt.

Im Juni dieses Jahres fand das erste Turnier statt. Die damals 30 Spieler und etwa 80 Gäste wurden beim zweiten Treffen verdoppelt. Dieses Mal meldeten sich 64 Spieler an und es wurde mit 150 Gästen gerechnet.
Ermöglicht haben das Turnier Maximilian Paluschek, Steven Dobe, Lukas Herrmann und Jonas Jose Schreier. Die vier jungen Männer sitzen der Finanzkanzlei in der zwölften Etage des Oderturms. Nicht nur, dass junge Männer das machen konnten, was sie am Wochenende gerne tun, nämlich „zocken”, sondern sie konnten auch Geld gewinnen. Jeder Spieler hat eine Teilnahmegebühr von zehn Euro bezahlt. Zuzüglich zu den Teilnahmegebühren musste jeder Gast fünf Euro zahlen.
Zunächst spielten acht Spieler in jeweils acht Gruppen. Ebenso standen dazu acht Fernseher zur Verfügung. In der Gruppenphase betrug die Spielzeit acht Minuten. Danach, also in der KO-Phase, zwölf Minuten. Es wurden die besten 64 Mannschaften nach fifaindex.com aus 2017 ausgewählt.  Noch vor dem Turnier haben die jungen Veranstalter über Facebook die zugehörigen Mannschaften den Spielern live ausgelost. So war jedem Teilnehmer klar, mit welcher Mannschaft er spielen würde.
Gewonnen hat das Turnier Sascha Witt aus Frankfurt (Oder) mit Olympique Lyon. Zweiter wurde Ike Ollnow aus Seelow mit Fenerbahce Istanbul und der Drittplatzierte ist Benjamin Lange, aus Frankfurt (Oder) mit FC Krasnodar. „Wir wollten einen charmanten Weg finden, mit Leuten in Kontakt zu kommen”, beschreibt Maximilian Paluschek die Intention der Veranstaltung.
Neben dem „Zocken” selbst, hatten die Gäste auch die Möglichkeit, sogenannte Persönlichkeitstests zu machen. Außerdem hatten sie die Gelegenheit, mit den jungen Veranstaltern über ihre persönliche, finanzielle Lage zu sprechen. Spieler die früh ausgeschieden sind oder einfache Gäste konnten sich unterdessen an der Bar, konnten sich von Inanc und Gürol vom Frankfurter Lokal „Elyx coffee & bar” mit Snacks und Getränken bedienen lassen und die tolle Aussicht über den Dächern Frankfurts genießen. Drei Jahre lang war im „Dach Frankfurts” nichts mehr los, ehe die jungen Männer im Juni dieses Jahres wieder Leben in den Turm gebracht haben. Das soll nach deren Ansicht auch so bleiben. Denn im kommenden Dezember wollen die vier Organisatoren das dritte Fifa-Turnier starten, dann aber mit der 2018-er Version. Besonderer Dank gilt Ralf Müller, dem Center-Manager des Oderturms, der die Räume zur Verfügung gestellt hat.