Eisenhüttenstadt (hn). Brandenburgs Finanzminister Christian Görke besuchte den AWO-Integrationskindergarten „Kinderglück”, um die Zusage zur finanziellen Unterstützung bei der Sanierung des Hauses zu überbringen.

Er informierte sich über den baulichen Zustand der Kita, über die vorgesehenen Arbeiten und den dafür geplanten Zeitrahmen.
Eisenhüttenstadts Bürgermeisterin Dagmar Püschel, AWO-Kreisverbandsvorsitzende Gudrun Sommer und die stellvertretende Kita-Leiterin Maja Seiler hießen den Minister willkommen. Die Bürgermeisterin bedankte sich dafür, dass das Land aus dem Förderprogramm für finanzschwache Kommunen der Stadt zirka 3,16 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Der größte Teil davon fließt in die Sanierung von Kindertagesstätten. 1,3 Millionen davon sind für die grundhafte Sanierung der Kita „Kinderglück” vorgesehen. Püschel betonte, dass es mit der Arbeiterwohlfahrt eine sehr gute Zusammenarbeit gibt, nicht nur bezüglich der Flüchtlingsbetreuung, sondern auch hinsichtlich der Kita-Trägerschaft.
„Was wir nach Eisenhüttenstadt gegeben haben, ist gut angelegtes Geld”, erklärte der Finanzminister mit Verweis darauf, dass das Land zusätzliche 108 Millionen Euro an 114 Kommunen und sieben Landkreise ausreicht, um ihnen zu helfen, Investitionen zu tätigen. Zehn Prozent der jeweiligen Investitionssumme seien dabei von den Kommunen zu tragen, so auch von Eisenhüttenstadt. Dieses Geld soll auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung in die energetische Sanierung von Kindergärten und Grundschulen gesteckt werden. Im September können die Arbeiten an der AWO-Kita beginnen, nachdem die Kinder für die Dauer der Maßnahme in die Kita „Kinderland” umgezogen sind.
Gudrun Sommer gab den Dank für die gute Zusammenarbeit an Dagmar Püschel zurück und betonte, die Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung sei in jeder Hinsicht sehr gut.