Frankfurt/Oder (eb/geh). Die Stadt hat sich erfolgreich für das Bundesprogramm für den landesweiten Ausbau des Breitbandnetzes beworben.

Gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Martin Patzelt, Wirtschaftsreferent Mario Quast und dem Projektverantwortlichen für das Thema Digitalisierung, Jörg Friedemann nahm Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke jetzt einen Fördermittelbescheid über insgesamt 4.368.235 Euro entgegen. Die gleiche Summe wird durch das Land Brandenburg bereitgestellt. Mithilfe der Zuwendungen sollen Gesamtinvestitionen von rund 10,1 Millionen Euro ausgelöst und bestehende Lücken bei der Breitbandversorgung im Stadtgebiet geschlossen werden.
„Bürgerinnen und Bürger wie Unternehmen werden gleichermaßen von dem Programm profitieren. Unser Ziel ist es, durch die Verlegung von Glasfaser nicht nur unsere Stadt künftig besser zu versorgen, sondern auch ein solides Fundament für das Zusammenwachsen der Doppelstadt Frankfurt (Oder)-S?ubice zu legen. Zusammenarbeit benötigt schnelle Netze und diese soll es künftig auch bei uns geben - auch ohne Grenzen“, so Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke im Gespräch mit Staatssekretär Enak Ferlemann. Wirtschaftsreferent Mario Quast betont den Mehrwert des Ausbaus: „Die Modernisierung der digitalen Infrastruktur ist die strategische Herausforderung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes”. Am 4. April folgt eine erste Beratung mit dem Land, um nötige Ausschreibungen zu besprechen. Das Land hat kostenlose Rechtsberatungen sowie Unterstützung bei der technischen Prüfung angeboten, wovon die Stadt nun Gebrauch macht.