Frankfurt/Oder (geh). René Wilke wurde vorigen Sonntag zum neuen Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) ernannt.

Der Nachmittag war geprägt von bewegenden Momenten und würdigenden Ansprachen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Marienkirche trat René Wilke die Nachfolge von Dr. Martin Wilke als Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) an.
Nach dem Geläut und einer musikalischen Eröffnung begrüßte  der Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Neumann kurz die Gäste und kündigte die Redner an. Peter Fritsch hielt eine Laudatio auf den scheidenden Oberbürgermeister. Zu den Geladenen aus Politik und Wirtschaft zählten Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer, LOS-Landrat Rolf Lindemann und Diana Golze. Die Ministerin für Arbeit und Soziales im Land Brandenburg versicherte den Anwesenden, dass sie René Wilke für einen geeigneten Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) halte: „Er wird der Stadt gut tun”.
In seiner Antrittsrede erklärte René Wilke zunächst, weshalb die Marienkirche zum Ort der Amtsübergabe wurde: „Sie steht stellvertretend für den gemeinsamen Kampf von Stadtspitze und Bürgerschaft”. Für den neuen Oberbürgermeister sei es nicht infrage gekommen, den Start seiner Amtszeit ohne die Menschen dieser Stadt zu begehen. Ihnen versicherte René Wilke, jeden Tag sein Bestes geben zu wollen. Fragen, wie es sei, die Wahl gewonnen zu haben, beantworte er stets mit: „Ich habe nicht gewonnen, sondern eine Aufgabe übertragen bekommen”. Wilke sprach wiederholt eine Einladung an alle Parteien und Fraktionen aus, Frankfurt (Oder) mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.
In Richtung Publikum sagte er abschließend und voller Stolz: „Es ist wohl die größte Ehre meines Lebens, heute vor Ihnen zu stehen. Ab heute habe ich den besten Job der Welt”.