Frankfurt (Oder), Potsdam (eb/geh). Die Preisverleihung für den 6. Innenstadtwettbewerb des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung unter dem diesjährigen Motto „GrünRaumStadt gemeinsam erleben” fand vorige Woche im Potsdamer Alten Rathaus statt.

Unter den 39 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen aus 19 Brandenburgischen Städten wurden vier Preisträger und drei Sonderpreise durch eine Fachjury ausgewählt. Frankfurt (Oder) kann gleich zweimal jubeln. Die Stadt Frankfurt (Oder) und die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) wurden mit einem Hauptpreis für den Wettbewerbsbeitrag „Grünes Quartier der Zukunft - gemeinsam, zentral, sozial“ ausgezeichnet. Der Beigeordnete für Bauen, Markus Derling, Wowi-Geschäftsführer Jan Eckhardt und Mark Isken aus dem Bereich Sanierung/Stadterneuerung im Bauamt nahmen den mit 4.000 Euro dotierten Preis aus den Händen von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und dem Jury-Vorsitzenden Dr. Carlo Becker, Berlin, für die Quartiersentwicklung Wollenweberstraße mit großer Freude entgegen. Markus Derling betont erfreut: „Einer von vier Preisträgern zu sein, zeigt die Wertschätzung der Fachjury für unser kooperatives, gemeinsames Herangehen an die Sanierung und Aufwertung dieses wichtigen Teils unserer Innenstadt. Das ist offensichtlich beispielgebend”. Gerade das Zusammendenken von sozialen Aspekten (Wohnen, Kita), ökologischen Themen (Begrünung, Teilrückbau, Verkehrsberuhigung, Verbindungsachsen zwischen Lenné-Park und Karl-Marx-Straße) und hoher städtebaulicher und gestalterischer Qualität (Planungswettbewerb, denkmalgerechte Nachnutzung von Gebäuden) seien besonders gewürdigt worden.
Mit einem Sonderpreis wurde darüber hinaus die Lenné-Park-Initiative für ihr bereits zehnjähriges Engagement um das Frankfurter Gartendenkmal ausgezeichnet. Sonja Gudlowski freute sich nicht nur über die Ehrung, sondern auch über die 3.000 Euro Preisgeld.
Markus Derling weiter: „Die besonderen Ergebnisse bei diesem Wettbewerb machen uns stolz und sind Ermutigung für alle Beteiligten, den Stadtumbauprozess und die Sanierung unserer Innenstadt weiter fortzusetzen und zwar gemeinschaftlich mit Stadt, privaten und öffentlichen Unternehmen und engagierter Bürgerschaft und mit Unterstützung des Städtebauministeriums“.