Frankfurt/Oder (eb/geh). Die Mitgliederversammlung und der Vorstand der Frankfurter-Bürger-Initiative (FBI) haben einstimmig beschlossen, die Bewerbung ihres 2. Vorsitzenden, Reinhard Manegold für das Amt des 1. Beigeordneten und Bürgermeisters zu unterstützen.

Reinhard Manegold - 52 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder - lebt und arbeitet seit mehr als 23 Jahren in Frankfurt (Oder) und ist hier als Rechtsanwalt tätig. „Vor dem Hintergrund der großen öffentlichen Diskussion um die Ausschreibung dieser Stelle, sieht die FBI in dieser Bewerbung ein Signal parteipolitische Überlegungen in den Hintergrund und die für dieses wichtige Amt auch unabdingbare fachliche Qualifikation, mit abgeschlossenem 1. und 2. juristischem Staatsexamen, ohne vor Ausschreibung die Kommunalaufsicht um Rat fragen zu müssen, in den Vordergrund zu stellen”, so Rudolf Haas, Sprecher der Frankfurter-Bürger-Initiative.
Mit seiner beruflichen Erfahrung bei der Betreuung von Mandanten im Bereich Zivilrecht, als Fachanwalt für Arbeitsrecht, als Verfasser rechtlicher Gutachten und Handlungsempfehlungen sowie mit der rechtlichen Ausgestaltung von Vertragstexten habe Reinhold Manegold beste Voraussetzungen dafür, den komplexen Aufgaben gerecht zu werden, meinen die FBI-Mitglieder. Es gehe um die Durchsetzung eines neuen Personalkonzepts bei gleichzeitiger Digitalisierung der einzelnen Dezernate, um Strukturentwicklung und um die Verbesserung der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der Stadt Frankfurt (Oder).
„Als Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender der FBI ist Reinhold Manegold maßgeblich daran beteiligt, dass mit der Frankfurter-Bürger-Initiative in Frankfurt (Oder) eine neue politische Alternative heranwächst, die bei der Kommunalwahl 2019 mit kompetenten Bürgerinnen und Bürgern aus der Mitte der Frankfurter Gesellschaft antreten wird”, kündigt Haas an. Ziel sei es, mit der Unterstützung von BVB/Freie Wähler, als eine starke Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen und das Zünglein an der Waage zu werden - ohne parteipolitische Bindung. Die FBI habe sich vorgenommen, nachhaltige positive Veränderungen in der Stadtpolitik herbeizuführen.
Der jüngste Erfolg der Freien Wähler bei der Landtagswahl in Bayern ermutige die FBI auch, einen eigenen Kandidaten für die Landtagswahl 2019 ins Rennen zu schicken. „Das Wohlstandsgefälle im Land Brandenburg, wo sich Frankfurt (Oder) nicht nur standörtlich gesehen am Rande einer insgesamt positiven Entwicklung befindet, kann nicht länger hingenommen werden, was einen wesentlich stärkeren Einsatz für diese Stadt auch auf der Landesebene erfordert”, meint der Sprecher der Initiative. Mit diesen Entscheidungen belege die FBI, dass sie in der Lage und gewillt ist, für diese Stadt und ihre Bürger konstruktiv und kompetent zu arbeiten sowie Verantwortung für eine positive Entwicklung zu übernehmen.
Péter Vida, Landtagsabgeordneter für BVB/Freie Wähler unterstützt Manegolds Bewerbung. Mit ihm bekäme die Stadt einen Beigeordneten, der sich aufgrund fachlicher Kompetenz und Kenntnis der Frankfurter Belange für das Amt qualifiziert. Parteiarithmetik sollte seiner Meinung nach hinten anstehen.