Frankfurt/Oder (gla). Am Freitag vor einer Woche wurde das Frankfurter Oktoberfest eröffnet.

Eintrittskarten für das Zelt auf dem Brunnenplatz, wo sonst Autos parken, waren für alle fünf Veranstaltungstage schnell ausverkauft. Schon zwei Stunden nach Einlass waren die meisten Tische besetzt, und lange Schlangen bildeten sich an den Theken. Zu den Feierlustigen zählten nicht nur Frankfurterinnen und Frankfurter, sondern auch viele Gäste aus dem Umland, darunter der Landrat des Landkreises Oder-Spree Rolf Lindemann. Ihm gefällt der ursprünglich bayrische Brauch, und er fühlt sich sehr mit der Oderstadt verbunden. „Wir haben ja gemeinsam diese unselige Kreisreform abgeschmettert“, sagte der Landrat. Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke benötigte wie sein Vorgänger nur zwei Schläge, um das Fass Freibier anzustechen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten wie in den Vorjahren DJ Achim Orten und die Blasmusikgruppe Jochens Jungs. Das Gedränge lichtete sich nach und nach. Da es dieses Jahr keine Abendkasse gibt, bleiben die Sitze derjenigen, die nach Hause gehen, für den Rest des Abends leer.