Frankfurt/Oder (gla). Die Frankfurter Tafel erhält erneut Unterstützung von Lidl.

10.000 Euro brachten diese Woche die Beauftragte für Mitarbeiter und Soziales der Lidl-Regionalgesellschaft Anne Schindler, Verkaufsleiter Michael Winter und die Leiterin der Filiale am Weinbergweg Julia Kaettner mit. Das Geld wurde über die Spendenknöpfe an Pfandautomaten eingenommen und vom Unternehmen aufgestockt. Im Namen der Tafel nahmen Projektleiterin Evelyn Blaschke, Monika Dachwitz und Bernd Werner die Fördermittel im Domizil „Offene Tür“ dankbar entgegen.
Die Frankfurter Tafel hatte sich beim Lidl-Konzern erfolgreich für die Unterstützung ihres Projekts „Gesundes Pausenbrot“ beworben. An vier Schulen der Stadt verteilen Mitarbeiter der Tafel kostenloses Frühstück an Kinder, die von zu Hause kein Pausenbrot mitbekommen. Laut Monika Dachwitz, die das Projekt begleitet, nehmen täglich 90 bis 100 Schüler das Angebot wahr, bis zu 150 wenn Süßigkeiten dabei sind. Morgens um 7 Uhr bereiten die Leute der Tafel das Frühstück vor. Um 8 Uhr fahren sie los und bieten die Pausenbrote auf dem Flur der Lessingschule und Friedensschule, in der Küche der Huttenschule und im Speiseraum der mint-Schule an.
Lidl arbeitet seit elf Jahren mit dem Dachverband der deutschen Tafeln zusammen, und unterstützt ihn unter anderem durch Lebensmittelspenden. „Mit der Pfandspende können die Tafeln über die klassische Lebensmittelabgabe hinaus gezielt finanziell gefördert werden“, erklärt Anne Schindler. „Dass unsere Kunden dies in einem so großen Umfang unterstützen, ist für uns eine großartige Bestätigung unserer Zusammenarbeit.“ In Berlin und Brandenburg förderte der Konzern so schon zirka 175 Projekte.
Die meisten Mitarbeiter der Tafel arbeiten ehrenamtlich, auf 400-Euro-Basis oder im Bundesfreiwilligendienst. „Aber die haben trotzdem immer gute Laune“, weiß Filialleiterin Julia Kaettner aus Erfahrung. „Ich finde es beeindruckend, dass sich immer noch mit positivem Elan dabei sind.“