Eisenhüttenstadt (hn).  Gemeinsam mit den Friedrich-Wolf-Theater veranstaltet der Country- und Westernclub B112 e.V am Samstag, 1. Juli 2017 ab 18 Uhr unter dem Motto „Da rockt der Berg” den zweiten Oldie-Abend, auf dem auch der Linedance nach Musik von CCR nicht zu kurz kommen soll.

„20 Jahre veranstalteten wir das Schlaubetaler Countryfestival am Schervenzsee”, berichtet Vereinsvorsitzende Sylvia Schulpig, „2015 war es mit dem Country zu Ende, dann hatten wir angesichts der Eisenhüttenstädter Altersstruktur die Idee mit dem Oldie.” Da die Freilichtbühne auch zunehmend verwaiste, sollte dort 2016 der erste Oldieabend stattfinden. Trotz der mit 300 Gästen mäßigen Zuschauerzahlen, erwies sich das Projekt als erfolgreich, die Besucher waren begeistert, und immer wieder kamen Nachfragen nach einer Neuauflage, die es nun geben soll.
Die Gruppe „The Polars”, die älteste Thüringer Band, wird den Reigen der Hits von 18 bis 20 Uhr eröffnen. 55 Jahre besteht diese Formation und dürfte inzwischen auch die Älteste der Bundesrepublik sein. Zu DDR-Zeiten seien sie des öfteren verboten gewesen, nun aber immer noch da.
Nachfolgend wird der „Beatclub Leipzig” die Bühne entern, gemeinsam mit Hans-Jürgen Beyer, der als Schlagersänger bekannt ist. Seine rockige Seite, die viel älter ist als die Schlagerseite, wird er dann vollkommen ausspielen, als Rockmusiker, den es seit 1969 gibt.
Damals begann seine Karriere mit der Gruppe „Renft”, er sang in der „Uwe Schickora Band” und wird nun in Eisenhüttenstadt zu sehen und zu hören sein.
„Es ist auch ein Abend der Jubilare”, so Schulpig, „denn der Beatclub besteht nunmehr seit 30 Jahren und wir feiern am 27. September 2017 unser 25-jähriges Bestehen.”
Natürlich, so fügt Sylvia Schulpig hinzu, sind auch junge Leute zu dieser Party eingeladen, denn Titel wie „I Can Get No Satisfaction” oder „Smoke On The Water” sind nach wie vor sehr populär, und Hans-Jürgen Beyer wird mit „Nights In White Satin” brillieren. Zu allem kann natürlich tüchtig getanzt und Stimmung verbreitet werden.
Wer dabei sein will, sollte seine Karten im Vorverkauf erwerben, denn es ist preisgünstiger und die Vereinsmitglieder möchten ihren Schaschlikumsatz genauer planen.