Eisenhüttenstadt (hn). Der Rotary-Club würdigte das Engagement vor Bürgern.

Freude stand in den Augen von Juliane Abraham und Thomas Böttcher als sie am Dienstag vom Rotary-Club Eisenhüttenstadt-Schlaubetal für ihre Mühen bei Erhalt und Sanierung des ehemaligen Kindergartens in der Fellertstraße 35 geehrt wurden. Das Haus, 1908 vom Maurermeister Karl Else als Wohnhaus für sich und seine Familie erbaut, wurde  bis 1992 als Kindergarten genutzt, stand dann bis zum Verkauf an neue Eigentümer 2015 leer.
Eine besondere Herausforderung für die Bauherren war, dass die Jugendstilvilla unter Denkmalschutz steht, was in allen Bauphasen eine ständige Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde erforderlich machte.
In seiner Laudatio hob Mario Kramer hervor, dass der vom Rotary-Club ausgelobte Preis für die Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes im Land Brandenburg vergeben wird. Wichtig sei dabei, dass die Region zwischen Oder und Spree durch viele Denkmale geprägt ist, die im Sinne der touristischen und kulturhistorischen Entwicklung erhalten und genutzt werden sollen. Mit der Vergabe dieses Preises wird das Engagement von Bürgern geehrt.